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Schlammschlacht auf dem Krähenberg

Radsport Schlammschlacht auf dem Krähenberg

Sabinchenstädter Verein für Jugendarbeit richtet am Pfingstsonntag einen sehr verregneten Freeride-Pokal für Mountainbiker mit 14 Teilnehmern aus mehreren östlichen Bundesländern aus. Dabei konnte in der Juniorenklasse ein Starter vom Veranstalter zum Sieg fahren.

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Michael Rudolph vom Veranstalter überzeugte bei den Erwachsenen mit dem fünften Platz.

Quelle: privat

Treuenbrietzen. Als am Sonntagmorgen um 7 Uhr bei den Aufbauarbeiten zum 6. Freeride Pokal für Mountainbiker das Regengebiet aufzog, keimte beim veranstaltenden Verein für Jugendarbeit Treuenbrietzener Krähenberg noch Hoffnung auf, dass der Regen sich bald verziehen würde. Der hörte aber erst pünktlich zur Siegerehrung am Nachmittag auf. So nahmen aufgrund der widrigen Verhältnisse nicht sehr viele Teilnehmer die sechste Auflage in Angriff. Die sich aber den schwierigen Verhältnissen gestellt haben, sorgten für einen rasanten Freeride Cup, wobei vor allem in der Junioren-Klasse ein Fahrer vom Gastgeber ganz oben auf dem Podium Platz nehmen durfte.

Nur wenige Starter betreiten Wettkampf

Von den vorher zirka 30 Nennungen begaben sich aufgrund der Bedingungen nur 14 Biker auf den Krähenberg zum Training. Darunter waren Freerider aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und aus Thüringen. Der Dauerregen sorgte auf der sowieso schon schwierig zu befahrenden, zirka 700 Meter lange Strecke für richtig schlammige Verhältnisse. „Der Boden war dermaßen aufgeweicht, dass wir auf einigen Bergab-Passagen voll in die Pedale treten mussten“, sagte der selbst mitgefahrene Jugendleiter der Vereins, Michael Rudolph.

Philipp Mika gewinnt bei den Junioren

Alle das Training absolvierten Teilnehmer ließen sich von der durchnässten Strecke aber nicht abschrecken und stellten sich um 13 Uhr den Bedingungen im Wettkampf. Von zwei Läufen wurde die schnellste Zeit gewertet. Bei den Junioren gingen nur drei Fahrer an den Start. Hier konnte der in Alt-Borg lebende Philipp Mika vom Treuenbrietzener Krähenberg im ersten Lauf eine richtig schnelle Zeit vorlegen, die am Ende seine beiden Kontrahenten nicht mehr unterbieten konnten. So durfte der Zwölfjährige am Ende von Treuenbrietzens Bürgermeister Michael Knape den Siegerpokal entgegen nehmen. Bei den Erwachsenen nahmen elf Männer die schwere Strecke in Angriff. Hier war am Ende einer der beiden Thüringer Starter vom Team ERTS Racing, Philipp Mannchen, nicht zuschlagen. Zweieinhalb Sekunden mehr benötigte der Berliner Theo Burkhardt. Bester Fahrer des Gastgebers war Rudolph auf dem fünften Platz, der in seinem zweiten Lauf gute fünf Sekunden länger für die Strecke benötigte, als der Sieger.

Sanitäter kommt nicht zum Einsatz

Das Organisationsteam um Rudolph war trotz des Dauerregens sehr zufrieden mit dem Ablauf der sechsten Auflage, wobei der Sanitäter zum Glück nicht zum Einsatz kam. „Schade dass sich viele Fahrer und auch Zuschauer von den nassen Bedingungen haben abschrecken lassen“, meinte Rudolph und fügte hinzu: Die Fahrer, die das Rennen aber aufgenommen haben, hatten hier bei uns sichtlich großen Spaß.“

Von Jörgen Heller

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