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Schnelle Zeiten bei 38. Auflage

Laufen Schnelle Zeiten bei 38. Auflage

714 Läufer, Nordic Walker und Wanderer erleben gelungenen 38. Burgenlauf bei strahlender Sonne, aber auch kaltem Wind.

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Traditionell geleiteten zwei Reiter die Teilnehmer zum Marktplatz.

Quelle: Jörgen Heller

Bad Belzig. Der Wettergott meinte es auch in diesem Jahr wieder gut mit den Burgenläufern. So kamen mit insgesamt 714 Läufern, Nordic Walkern und Wanderern eine Menge Ausdauerwillige zur 38. Auflage in den Fläming, der sich bei strahlender Sonne in bunten Herbstfarben aber auch mit kaltem Wind präsentierte. Der machte vor allem den Läufern über die 25 Kilometer mächtig zu schaffen. Der Sieger aus Potsdam erreichte das Ziel auf der Burg Eisenhardt trotzdem in einer sehr schnellen Zeit.

Reiter begleiten Teilnehmer zum Start auf dem Bad Belziger Marktplatz

Das 60-köpfige Helferteam sorgte wieder für einen reibungslosen Ablauf des Burgenlaufes. Nur der Ansturm der Nachmelder kurz vor dem Start brachte den Organisator SV Päd., Med. & Co. mächtig ins Schwitzen. „180 Nachmeldungen innerhalb von 45 Minuten waren unnötiger Stress“, fand Ingo Flechner vom Veranstalter. Pünktlich um dreiviertel Zehn machte sich die Meute traditionell angeführt von zwei Reitern von der Burg auf den Weg hinunter zum Start auf dem Bad Belziger Marktplatz.

Teilnehmerrekord bei den Kleinsten

Bereits zum vierten Mal machten sich als Erstes die Kleinsten bereit für ihre Burgrunde über 1,45 km. Der Veranstalter freute sich sehr über die 127 gemeldeten Starter, was Nachwuchs-Teilnehmerrekord bedeutete. Unter den Anfeuerungen ihrer Eltern wurden sie kurz vor 10 Uhr auf die Strecke geschickt. Und als Erster erreichte der Kicker Jannis Hoffmann vom FSV Brück das Ziel nach 5:25 Minuten vor Tamara Brinkhoff von den Parkläufern des TSV Wiesenburg, die zwölf Sekunden dahinter einlief.

Kleine und große Starter wenige   Kilometer vor dem Ziel

Kleine und große Starter wenige Kilometer vor dem Ziel

Quelle: Jörgen Heller

Magdeburger gewinnt über acht Kilometer

Pünktlich um 10 Uhr fiel dann der Startschuss über die acht und 25  km und hier wurde an der Spitze gleich ordentlich Tempo gemacht, während es das hintere Feld es lockerer anging. Das Ziel über die kurze Distanz sah in diesem Jahr ein Magdeburger Läufer als Erster. Robert Linz, der zum ersten Mal beim Burgenlauf dabei war, gewann in 28:06 min. „Mein erster Burgenlauf sollte eigentlich nur eine Vorbereitung für den Magdeburger Halbmarathon sein. Umso schöner natürlich, dass ich gewonnen habe“, freute sich der Sieger. Der Dahnsdorfer Christian Hoffmann war auf Platz sieben flinkester Fläminger (31:40 min).

Robert Linz beim Zieleinlauf auf der Burg

Robert Linz beim Zieleinlauf auf der Burg.

Quelle: Jörgen Heller

Potsdamer über 25 Kilometer nicht zu schlagen

Auf dem langen Bakken über Wiesenburg setzte sich schnell Stefan Hendtke vom SC Potsdam ab und erreichte das Ziel in sehr schnellen 1:28:23 h. Der Zweite, Gerrit Wegener aus Berlin, lief erst zirka 3,5 Minuten hinter dem Sieger ein. „Mein erster Burgenlauf war unheimlich schön. Ich hätte mir aber vorher mal das Streckenprofil anschauen sollen. Das war doch unerwartet bergig“, so der Berliner. Schnellster Fläminger war Matthias Lebsche aus Lübnitz auf Platz acht (1:49:41 h). Mit den Stöckern über 8 km war Olaf Wolff vom Laufpark Stechlin am schnellsten unterwegs (51:01 min). Diana Weyhrauch vom MBSV Belzig war auf Platz fünf schnellste Nordic Walkerin aus dem Fläming.

Der Sieger über 25 km, Stefan Hendtke, fünf Kilometer vor dem Ziel

Der Sieger über 25 km, Stefan Hendtke, fünf Kilometer vor dem Ziel.

Quelle: Jörgen Heller

Harald Bartels vom SV Päd., Med. & Co. war nach dem Lauf jedenfalls zufrieden mit der 38. Auflage. „Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Sponsoren sowie an die Anwohner für ihr Verständnis“, meinte er abschließend.

info: Alle Ergebnisse unter www.burgenlauf/ergebnisse oder www.lausitz-timing.de/ergebnisse

Von Jörgen Heller

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