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Spielmacher Holton führt den RSV Eintracht

Basketball, RSV Eintracht Spielmacher Holton führt den RSV Eintracht

Für die Basketballer des RSV Eintracht 1949 steht am Sonntag das nächste Heimspiel an. Gegen den VfL Bochum kommt es wieder auf RSV-Spielmacher Michael Holton an. Dessen gleichnamiger Vater war einst eine NBA-Koryphäe.

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Der Vater von Michael Holton jr. spielte in den 1980er Jahren für vier verschiedene Teams in der NBA.

Quelle: foto: Benjamin Feller

Stahnsdorf. Sein Vater hatte auf die Karriere von Michael Holton jr. einen großen Einfluss. „Er war immer ein Vorbild für mich als ich groß wurde und ist es immer noch“, sagt der Basketballer des Zweitligisten RSV Eintracht 1949. Sein Vater, Michael Holton sr., war als Profi in den 1980er Jahren in der Nordamerikanischen Basketball-Liga (NBA) für die Phoenix Suns, Chicago Bulls, Portland Trail Blazers und Charlotte Hornets aktiv. Heute ist er TV-Experte für die Portland Trail Blazers. „Ich war immer bei den Spielen dabei, als ich klein war. Und als ich größer wurde, hat er mir viele Dinge gezeigt und war immer mit Tipps und Ratschlägen da. Wir sind auch jetzt noch sehr häufig in Kontakt“, erzählt der Spielmacher.

Erste Anspielstation beim RSV

In der Situation, Tipps und Ratschläge zu verteilen, ist der 26-Jährige nun selbst. Nur Aner Levron (33) ist im aktuellen Kader der Stahnsdorfer älter. Viele Spieler sind erst um die 20 Jahre alt, Holton als Spielmacher die erste Anspielstation. „Ich fühle keinen Extra-Druck. Als Wettkämpfer und Profi denke ich, dass ein bisschen Druck auch gesund und wichtig ist, um sich stetig zu verbessern und rauszugehen und immer das Beste zu geben“, sagt der US-Amerikaner.

Das hat er in den ersten drei Spielen des RSV selbst gezeigt. In bislang jedem Ligaspiel hat er die meisten Punkte erzielt, zuletzt war er bei der 73:90-Auswärtsniederlage bei den Itzehoe Eagles mit 18 Punkten erfolgreich. „Ich bin ein guter Schütze und Vorbereiter, aber habe auch mit meinem Basketball-IQ einen Wert auf dem Feld“, zählt Holton seine Stärken auf. Er weiß aber auch um seine Schwächen. „Ich muss weiter meine Präsenz in der Defensive steigern. Es ist nicht genug, mein Team mit meinen Punkten zu führen, ich muss es auch in der Defensive führen, genauso mit meinem Einsatz und meinen Ansagen“, gibt sich der 1,85 Meter große Spielmacher auch selbstkritisch.

Zuletzt in Österreich gespielt

Immer nur bergauf ging es für ihn nämlich nicht. Nach seinem Abschluss im St. Michael´s College startete er seine Profikarriere. Vor zwei Jahren wechselte er in die österreichische Bundesliga zum Spitzenteam Kapfenberg Bulls, sechs Spiele absolvierte er im FIBA Europe Cup (10,7 Punkte pro Spiel). Allerdings bekam er keinen Vertrag und war nun fast ein Jahr ohne Vertrag. „Im Prinzip war es seit dem Ende in Kapfenberg für mich wie eine sehr lange Saisonvorbereitungsphase“, sagt Holton.

Am Sonntag (17.30 Uhr, BBIS Kleinmachnow) steht für ihn und die Eintracht, die aus drei Spielen einen Sieg gesammelt hat, das zweite Heimspiel gegen Bochum an. „Ich bin bereit, die letzten Spiele, in der wir ins Straucheln gekommen sind, hinter uns zu lassen“, sagt Holton. Dann sollte es auch mit dem zweiten Saisonsieg klappen.

Von Stephan Henke

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