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Treuenbrietzener TT-Team unterliegt in Cottbus

Tischtennis Treuenbrietzener TT-Team unterliegt in Cottbus

Der TSV Treuenbrietzen muss sich im Nachholspiel beim Verbandsliga-Gastgeber Cottbuser TT-Team II mit 5:9 geschlagen geben. Dabei endeten unglücklicherweise sechs von sieben Fünf-Satz-Matches zugunsten des Gastgebers, der die Schlusslaterne an die Sabinchenstädter abgab.

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Alexander Beau hielt mit seinem Sieg zum Ende von Einzelrunde eins den Rückstand des TSV zischenzeitlich noch in Grenzen.

Quelle: Jörgen Heller

Cottbus. Das Hinspiel hatte der TSV Treuenbrietzen zuhause gegen das Cottbuser TT-Team II zum Saisonauftakt noch mit 9:6 gewinnen können, das auch der bisherige einzige Erfolg des Verbandsliga-Aufsteigers war. Somit fuhr die Sabinchenstädter Tischtennis- Mannschaft hoch motiviert in die Lausitz. Und obwohl die Gastgeber ihre etatmäßige Nummer eins ersetzen mussten, verloren die Fläminger diesmal mit 5:9. Damit gab Cottbus die Schlusslaterne nun an Treuenbrietzen ab.

Nur ein TSV-Doppel ist siegreich

Die Begegnung fiel Ende Januar einem Wintereinbruch zum Opfer und wurde nun zu Ostern nachgeholt. Dem Cottbuser Spitzendoppel hatten Andy Vetter diesmal an der Seite von Jens Trompke einiges entgegen zusetzen. Nach knappen vier Sätzen holten beide TSV-Schützlinge dann den ersten Zähler für die Gäste. Robert Benedikt und Daniel Speidel starteten ungünstig und lagen rasch mit 0:2 zurück. Mit zunehmender Spieldauer fanden beide aber die richtigen Mittel und agierten immer erfolgreicher. Nach Satzausgleich und einer 10:4-Führung im letzten Durchgang schien der zweite TSV-Punkt so gut wie sicher. Doch urplötzlich ging bei ihnen nichts mehr. Und tatsächlich konnten die Gastgeber diesen Rückstand noch in einen Sieg verwandeln. In der dritten Doppelbegegnung hatten Falko Faix und Alexander Beau nicht viel zu bestellen und unterlagen mit 1:3.

Runde eins endet mit zwei Treuenbrietzener Punktgewinnen

Somit ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Einzelvergleiche. Dort startete Benedikt ziemlich stark. Nach spannenden Offensivballwechseln ging es für beide Kontrahenten in den fünften Satz, den der TSV-Mann jedoch nicht für sich entscheiden konnte. Ähnlich eng ging es im erstem Match des Treuenbrietzener Kapitäns Trompke zu. Gegen einen etwas unorthodox blockenden Spieler hatte er doch mehr zu kämpfen, als es ihm lieb war. Nach zähen vier Sätzen konnte er sich dann aber im letzten Satz entscheidend absetzen und die Partie gewinnen. Faix gelang es danach nicht das Offensivspiel des Cottbusers zu unterbinden, so dass er deutlich unterlag. Die folgenden beiden Matches von Speidel und Vetter waren dann schon etwas richtungsweisend. Beide Spieler gewannen je zwei Sätze und gaben je zwei ab. Im Entscheidungssatz fehlte ihnen aber jeweils das Quäntchen Glück zum Erfolg. Immerhin gelang es Beau zum Ende der ersten Einzelrunde, den Rückstand noch etwas zu verkürzen. Zwischenstand 3:6 aus TSV-Sicht.

Trompke und Speidel fahren weitere Zähler ein

Um noch etwas Zählbares zu erreichen, bedurfte es nun einer gehörige Leistungssteigerung. Im Duell beider Spitzenspieler setzte Trompke mit seinem glatten 3:0-Sieg auch gleich ein Ausrufezeichen. Am Nebentisch hatte Benedikt wie eingangs der Kapitän mit der ungewöhnlichen Spielweise seines Gegners zu kämpfen. Und auch hier ging es wieder bis in den Entscheidungssatz, in dem der TSV erneut das Nachsehen hatte. Speidel konnte dann endlich einmal einen klaren Sieg einfahren. Und beim Stand von 5:7 schien für die Fläminger noch alles möglich.

In entscheidenden Momenten fehlt das Glück

Aber auch in der zweiten Einzelbegegnung von Faix reichte es wieder nicht zu einem Treuenbrietzener Sieg. Seine 2:1-Führung wurde egalisiert und nach fünf Sätzen musste auch er sich beugen. Die abschließende Niederlage von Beau besiegelte den enttäuschenden Auftritt der Fläminger, die eigentlich ja gar nicht schlecht spielten. Sechs von sieben Fünfsatzduellen gingen aber an die Gastgeber. In den entscheidenden Momenten waren die Cottbuser an diesem Tage glücklicher und sicherlich auch etwas nervenstärker.

Von Jens Trompke

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