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Werder steht als Absteiger aus der 3. Liga fest

Handball, Grün-Weiß Werder Werder steht als Absteiger aus der 3. Liga fest

Stimmungsvolles Brandenburg-Derby in der 3. Handball-Liga: HV Grün-Weiß Werder unterlag am Samstag dem Oranienburger HC mit 19:24. Diese Niederlage besiegelte den Abstieg der Blütenstädter.

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Lucas Schönebeck erzielte für Werder fünf Tore.

Quelle: Sylvia Göres

Werder. Als die Zeit für ein Statement gekommen war, unten auf dem Parkett, fand Max Ziegler eine gelungene Mischung aus Schlusswort, Ausblick und Motivationsrede. „Das war es“, sagte der Co-Trainer des HV Grün-Weiß Werder, „wir sind jetzt auch rechnerisch abgestiegen, das ist aber gar nicht so schlimm. Es geht darum, Momente zu erleben. Wir spielen jetzt in Hamburg. Man könnte sich kein geileres Spiel vorstellen, als vor so vielen Zuschauern anzutreten.“

Nach der 19:24 (7:10)-Derby-Niederlage am Sonnabend gegen den Oranienburger HC hatte der Abstieg aus der dritten Handballliga Nord in die Oberliga-Ostsee-Spree festgestanden – der Abstand auf Altjührden ist für den Aufsteiger in den vier verbleibenden Partien nicht mehr aufzuholen. Gegen Oranienburg musste Werder enorm viel investieren, um Lücken in der kompakten Abwehr des Gegners aufzureißen, ließ aber selber im ersten Durchgang wenig Gegentreffer zu.

Zum Ende der ersten Halbzeit vergrößert sich der Rückstand

„In der ersten Halbzeit haben wir mit ganz, ganz viel Engagement verteidigt“, urteilte Ziegler, der mit Chefcoach Silvio Krause die Mannschaft betreute, „wir sind aber auch an der guten Abwehr des OHC gescheitert.“ Beim 5:5 (16. Minute) hatte Grün-Weiß die Partie noch einmal ausgeglichen, dann aber musste das Team kurz vor der Halbzeitpause abreißen lassen, die Vertretung aus Oberhavel ging mit drei Toren Vorsprung in die Kabine.

Nach einer insgesamt zwölfminütigen Phase ohne Tor der Grün-Weißen hatte der OHC das Spiel beim Zwischenstand von 15:7 (39.) vorentschieden – der HV kämpfte trotzdem wacker um ein achtbares Resultat, mehr war nach dem gelungenen Oranienburger Ausreißversuch nicht mehr möglich. „Es war ein gutes, sehr emotionales Derby“, befand OHC-Coach Christian Pahl, nach der Partie vor 199 Zuschauern mit zwei gut gefüllten, stimmgewaltigen Fanblöcken, „wir haben verdient gewonnen.“

Vier Auftritt bei der Abschiedstour

Vier Auftritte der Grün-Weißen stehen bei der Abschiedstournee noch auf dem Programm: Am 21. April gastiert die Equipe beim SC Magdeburg II und am 29. in Beckdorf, bevor am 6. Mai der Tabellenzweite Nord HU nach Werder kommt. Erst einmal aber tritt der Absteiger am Sonnabend beim gestrauchelten ehemaligen Branchenriesen Hamburg an, der 2013 noch die Champions-League gewann. Die Partie gegen Altenholz in der Sporthalle Hamburg unlängst verfolgten 3441 Zuschauer. Die Abenteuer- und Reiselust war Ziegler trotz des Abstieges auch angesichts solcher Zahlen nicht abhanden gekommen. „Ich kann nur möglichst viele Fans auffordern, sich mit uns ein verlängertes Wochenende in Hamburg zu machen“, sagte er.

Von Lars Sittig

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