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Wiedergutmachung beim Schlusslicht

Handball Wiedergutmachung beim Schlusslicht

Handball-Männer des MBSV Belzig gewinnen beim Verbandsliga-Gastgeber HV Calau mit 40:29

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Spielmacher Denis Wandersee fuhr mit dem MBSV einen klaren Auswärtserfolg in Calau ein.

Quelle: Jörgen heller

Calau. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge waren die Handball-Männer des MBSV Belzig beim HV Calau auf Wiedergutmachung aus. Die ist ihnen beim Schlusslicht der Verbandsliga vollends gelungen. Mit einem deutlichen 40:29 (20:12) besiegten die Spieler von Trainer Harry Kernke die Lausitzer auf ihrem Parkett und konnten sich nach dem Auswärtserfolg in der Tabelle um einen Rang auf Platz sechs verbessern.

In Hälfte eins kontinuierlich abgesetzt

Auf Seiten der Calauer Gastgeber konnte ihr Spielmacher nicht antreten, was dem MBSV in die Karten spielte. Bei den Belzigern musste Coach Kernke auf Max Dreer, Philip Hainke, Sascha Wetzel und Georg Wendland verzichten. So konnte er nur 13 Mann mit nach Calau nehmen. Die begannen gegen den noch ohne Saisonsieg dastehenden HV sehr gut. Kernke ließ den besten Calauer Spieler durch Mark O’Neill in Manndeckung nehmen. Und dieser Schachzug erwies sich als geschickt, denn die Hausherren bekamen dadurch große Probleme zum erfolgreichen Torabschluss zu kommen. Nach fünf Spielminuten lag der MBSV mit 3:1 in Front. Und nach dem 8:6 nach zehn Minuten konnten sich die Fläminger bis zur 15. Minute bis auf 12:6 absetzen. Bis zum Pausenpfiff baute der MBSV größtenteils durch schnelle Kontertreffer seinen Vorsprung Tor um Tor aus. „Da waren die Calauer mit unserem hohen Tempo eindeutig überfordert“, stellte Trainer Kernke fest. Auch, wenn seine Mannen zur Pause deutlich mit 22:12 führten, hätte der Vorsprung in den Augen des Trainers noch weitaus höher sein können. Zu viele Torchancen wurden aber leichtfertig vergeben.

Spielrhythmus verloren

Für die zweiten 30 Minuten nahmen sich die Gäste vor, weiter konzentriert zu Werke zu gehen und ihr Torekonto aufzustocken. Das gelang ihnen zum Unmut des Trainers aber nicht. Geschuldet war dies den vielen Wechseln, die Kernke nun vornahm. „Da ging uns der Spielrhythmus verloren“, beobachtete er. Es wechselten toll anzusehende Spielzüge mit unnötigen Fehlern bei der Verteidigung, wodurch die Gastgeber nun zu einigen Toren kamen und der MBSV seinen Vorsprung nur verwaltete. Am Ende stand mit 40:29 aber ein recht deutliches Ergebnis zu Gunsten der Kreis- und Kurstädter auf der Anzeigetafel. So konnten sie im Kampf um den Klassenerhalt in Brandenburgs höchster Handballliga zwei wichtige Zähler für sich verbuchen.

„Eine durchwachsene Leistung hat uns zum Auswärtssieg gereicht. Trotz des Erfolges war ich aber mit der Chancenverwertung meiner Spieler nicht zufrieden“, hielt Trainer Kernke fest und fügte hinzu: „Ich hoffe trotzdem, dass das positive Erlebnis in Calau uns Motivation für anstehende Spiele gibt. Um in weiteren Verbandsliga-Partien erfolgreich sein zu können, müssen wir unbedingt unsere Deckung stabilisieren.“

Seine Mannschaft hat nun bis zum nächsten Punktspiel auf heimischen Parkett einige Trainingseinheiten Zeit, um daran zu arbeiten.

Von Jörgen Heller

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