Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Zum Ende geht dem Aufsteiger die Luft aus

Handball Zum Ende geht dem Aufsteiger die Luft aus

Die Handball-Männer des MBSV Belzig unterliegen beim Tabellen-Dritten der Verbandsliga Süd, SC Trebbin, mit 30:33, obwohl sie sie lange Zeit auf Augenhöhe mit dem starken Gastgeber spielten. Trotz der Niederlage war Trainer Harry Kernke zufriedenmit dem Auftritt seiner Mannen.

Voriger Artikel
Treuenbrietzener TT-Team unterliegt in Cottbus
Nächster Artikel
TSV holt einen Verbandsliga-Punkt

Maximilian Kernke und der MBSV spielten lange Zeit auf Augenhöhe mit den Gastgebern.

Quelle: Jörgen Heller (2)

Trebbin. Lange Zeit spielten die Handballer des Märkischen Ballsportverein Belzig auf Augenhöhe mit dem in dieser Verbandsliga-Saison zuhause noch ungeschlagenen SC Trebbin. Am Ende ging den Bad Belzigern aber die Luft aus, so dass sie zwar mit 30:33(19:17) verloren, trotzdem als Aufsteiger weiterhin starker Tabellen-Sechster sind. Bester MBSV-Schütze war in Trebbin der genesene Erik Merkel mit sechs Toren.

MBSV ärgert den Gastgeber erneut

Nachdem die Kreis- und Kurstädter den Tabellen-Dritten mit dem 33:33 im Hinspiel in der Albert-Baur-Halle mächtig ärgerten, war der Gastgeber auf der eigenen Platte erpicht, vom unangenehmen Aufsteiger nicht wieder vor Probleme gestellt zu werden. So traten die Hausherren zu Beginn sehr konzentriert auf und übernahmen nach sieben Spielminuten mit 5:2 die Führung. Zunehmend fand aber auch der MBSV ins Spiel und bis zur 13. Minute verkürzte er auf 7:9. Die Deckung stand sicher und Tillmann Hartisch im Tor bewies tolle Form. Zudem wurden die Angriffe sauber ausgespielt, so dass Belzig nach 20 Minuten erstmals mit 14:12 in Front lag. Diesen Zwei-Tore-Vorsprung konnten die Fläminger bis zum Pausenpfiff sogar verteidigen, so dass sie mit einer 19:17-Führung in die Kabine verschwanden. Bemerkenswert war hier der Auftritt von Tommy Boskugel, der viele Angriffe souverän einleitete. Nach 20 Minuten übernahm dann nahtlos Denis Wandersee die Spielmacherrolle.

Mitte der zweiten Hälfte entwickelt sich ein offener Schlagabtausch

Durch zwei schnelle Tore nach dem Wiederanpfiff führte der MBSV mit einem Mal sogar mit 21:17 und der Gastgeber sah seine Felle davon schwimmen. „Dann warf Trebbin aber alles in die Waagschale“, stellte MBSV-Trainer Harry Kernke fest und sah mit an, wie der SC sich Tor um Tor herankämpfte und nach 45 Minuten den Ausgleich zum 23:23 herstellte. Darauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach 50 Minuten stand es immer noch Remis (25:25). In der Schlussphase fingen die Belziger aber an zu schwächeln. „Da haben wir dann dem hohen Tempo Tribut zollen müssen“, stellte Kernke fest. Seine Mannschaft stand in der Deckung nun zu offensiv und im Angriff scheiterte sie zu diesem Zeitpunkt immer wieder am starken Torwart der Hausherren. So führten die Trebbiner fünf Minuten vor Schluss mit 29:26 und gewannen am Ende etwas glücklich aber auch verdient mit 33:30.

„Schade, ein Punkt wäre hier für uns mindestens drin gewesen“, fand der MBSV-Trainer und fügte hinzu: „Es war aber eine deutliche Steigerung im Vergleich zum vergangenen Auswärtsspiel beim Tabellen-Zweiten TSG Lübbenau 63 II zu erkennen.“

Von Jörgen Heller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.