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Aufstieg: Werderaner werden zu Feierbiestern

Handball, Oberliga Ostsee-Spree Aufstieg: Werderaner werden zu Feierbiestern

Die Überraschung ist perfekt, die Werderaner Handballer krönen ihre herausragende Saison mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die 3. Liga. Beim letzten Saisonspiel gegen den BFC Preussen taten sich die Schützlinge von Trainer Silvio Krause in der Halbzeit lange Zeit schwer, doch im zweiten Abschnitt spielten sie ihre Überlegenheit aus. Danach folgte der Feier-Marathon.

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Tom Lessig (r.) hielt bei Werders Sieg überragend.

Quelle: Verein

Werder. Als die Bar schloss, wurde die Meisterfeier kurzerhand zum Kooperationspartner verlegt. Die Handballer von Grün-Weiß Werder feierten nach dem 27:20 beim BFC Preussen am Sonnabend die Oberliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Drittliga-Aufstieg zunächst in einer Potsdamer Bar. Als die schloss ging es weiter in den Luftschiffhafen, wo der VfL Potsdam seinen Saisonabschluss zelebrierte. „Da gehörten wir auch zu den letzten“, erzählt Trainer Silvio Krause nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Werder ging ohne Druck in die Saison

Der wurde durch eine herausragende sportliche Saison möglich. Mit dem Ziel zwischen Platz vier und acht einzulaufen machten die Werderaner einen Spieltag vor Saisonende die Meisterschaft klar. „Wenn wir mit einer Haltung in die Saison gegangen wären, wir holen den Titel, hätten wir ihn nicht geholt. Du hast dann einen unheimlichen Druck, den du dir auflastetest. Das sieht man an Cottbus“, erzählt Krause.

Doch als die Meisterschaft gegen den BFC möglich war, reichte es in der ersten Halbzeit nur zu einem Unentschieden. „Preussen hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten teuer verkauft. Sicherlich, man weiß, dass es ein positiver Druck ist. Aber das kann auch sehr schnell umschlagen“, meinte Krause und sagte seinem Team in der Halbzeitpause: „Wir müssen nicht unruhig werden, aber wir müssen langsam aufwachen.“

Zur Halbzeit wechselt Krause das komplette Team

So wechselte Krause in der Pause die komplette Sieben aus – und das zahlte sich aus. „Die haben dann alle super eingeschlagen. Tom Lessig hält in der zweiten Halbzeit wahnsinnig“, erzählt der Coach, der mit seinem Team im Dezember bereits die Titelverteidigung im Landespokal feierte. Ein perfektes Comeback nach seiner schweren Knieverletzung feierte dabei Martin Kelm, der bei seinem ersten Saisonspiel drei Tore warf.

Im letzten Heimspiel der Saison am kommenden Samstag (18 Uhr, Sporthalle Ernst-Häckel-Gymnasium) bekommen die Werderaner dann ihren Meisterpokal. Gleichzeitig ist es auch ein Abschied von einigen Spielern. Der erfahrene Sascha Klimczak wird Vater und kann das Abenteuer 3. Liga aus zeitlichen Gründen nicht mitmachen. Auch bei Peter Kreuzberger (Studium), Nico Cornelius (Pause), Benjamin Hoppe, Nils König und Martin Kelm ist noch offen, ob sie weiter das Werder-Trikot tragen werden.

Von Stephan Henke

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