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Babelsberg übernimmt die Rote Laterne

Brandenburgliga: Zweite SVB-Mannschaft verliert Kellerduell Babelsberg übernimmt die Rote Laterne

Der Werderaner FC Viktoria konnte den Pokalsieg gegen den FC 98 Hennigsdorf (1:0) von vor vier Wochen nicht wiederholen, sondern musste sich im fälligen Punktekampf zu Hause mit einem torlosen Remis begnügen. Durch eine 0:2-Niederlage beim bisherigen Tabellenschlusslicht Eintracht Miersdorf/Zeuthen hat die Babelsberger Reserveelf am Wochenende die Rote Laterne in der Brandenburgliga übernommen.

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"Wir müssen die Mannschaft verstärken"

Potsdam. Werderaner FC Viktoria ‒ FC 98 Hennigsdorf 0:0

Beide Teams wollten sich durch einen Sieg etwas Luft zu den Abstiegsplätzen verschaffen. In der Begegnung, der es vor allem im zweiten Spielabschnitt an spielerischer Klasse mangelte, hatten die Gastgeber eine erste gute Möglichkeit. Rico Eichstädt setzte nach gelungenem Doppelpass mit Sturmpartner Patrick Schmidt den Ball neben das Tor (13.).

Hennigsdorf agierte aus einer kompakten Defensive, lauerte auf Fehler des Gegners und konterte. So stand auch Werders Keeper Sebastian Rauch im Brennpunkt und verhinderte mit toller Fußabwehr gegen Sebastian Simon (19.) einen Rückstand. In der Folgezeit erspielte sich Werder ein optisches Übergewicht, doch den Kopfbällen von Thomas Schultz (30.) und Andreas Heyse (36.) fehlte die nötige Präzision. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung und war von zahlreichen Fehlpässen geprägt.

Dennoch hatten beide Teams Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Patrick Schmidt (54.) setzte nach Freistoß von Sebastian Heller einen Kopfball über den Balken, auf der anderen Seite verpasste Riard Sopa (61.) eine Eingabe von Sebastian Simon nur knapp. Fast wäre den Gästen die Führung gelungen, doch der Kopfball von Niko Jose (79.) verfehlte sein Ziel knapp. Aber das wäre wohl des Guten zu viel gewesen. So blieb es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden. Kurz vor Abpfiff sah Werders Patrick Schmidt von Schiedsrichter Felix Burghardt (Premnitz) wegen Meckerns die Ampelkarte. Trainer Thomas Leek (Werder): "Wir konnten nur wenig spielerische Akzente setzen und müssen mit dem Punkt zufrieden sein", lautete sein Fazit.

dw

Eintracht Miersdorf/Zeuthen ‒ SV Babelsberg 03 II 2:0 (0:0)
Beiden Teams merkte man vom Anpfiff weg deutlich den auf ihnen lastenden Druck an und es entwickelte sich eine zerfahrene Partie, in der auf beiden Seiten vieles Stückwerk blieb.

Die Babelsberger waren zunächst etwas aktiver und fanden dadurch mehrfach die Löcher in der Hintermannschaft der Gastgeber. Nach einem kapitalen Querschläger tauchte Dong Min Kim frei vor dem Tor auf, bekam die Kugel aber nicht unter Kontrolle (8.). Dann bediente Benedikt Bundschuh mit exaktem Diagonalpass Dennis Knoblauch, der freistehend am Tor vorbeischoss (12.). Daniel Mazar scheiterte sowohl per Kopf nach Knoblauch-Flanke (18.), als auch mit einem Flachschuss aus vollem Lauf (32.) am Schlussmann der Eintracht. Die Nulldreier konnten jedoch den Druck nicht aufrechterhalten und so verschafften sich die Platzherren allmählich Luft. Weitere eigene Torchancen konnten sie im ersten Durchgang jedoch kaum verzeichnen.

Die Führung der Gastgeber entsprang dann einer feinen Einzelleistung, Kämke legte sich, umringt von den ehrfurchtsvoll zuschauenden 03-Verteidigern, den Ball maßgenau zurecht und zog dann aus der Drehung ab, gegen den Schuss in den Winkel war Zuch machtlos (71.). Wenig später erwies Knoblauch seiner Mannschaft einen Bärendienst und sah nach einem völlig überflüssigen Foul in der gegnerischen Hälfte die Rote Karte (73.). Die dezimierte Reserveelf mühte sich zwar noch um den Ausgleich, ein Konter kurz vor Ende bedeutete jedoch die endgültige Entscheidung, Paul Meinert brauchte nach Zuspiel von rechts die Kugel nur noch einschieben (89.).

rs

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