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Bittere Niederlage für den VfL Potsdam

Handball, 3. Liga Bittere Niederlage für den VfL Potsdam

Der Handball-Drittligist VfL Potsdam unterliegt der HSG Nord Henstedt-Ulzburg mit 29:30 durch ein Gegentor zwei Sekunden vor dem Ende. Dabei war sogar ein frischgebackener Vater im Team des VfL Potsdam.

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Total bedient: Matti Spengler warf am Sonntagnachmittag sechs Tore für den VfL Potsdam, für den Sieg reichte es trotzdem nicht..

Quelle: Julius Frick

Potsdam. Matti Spengler nannte seinen letzten Versuch schlichtweg einen „Verzweifler“. Mit der Schlusssirene und im Fallen zog der Spielmacher des VfL Potsdam noch einmal aus 13 Metern ab, doch Ronan le Peillet im Tor der HSG Nord Henstedt-Ulzburg hielt den „Verzweifler“ sicher. Somit blieb es am Sonntagnachmittag bei der knappen 29:30 (12:15)-Niederlage für den Handball-Drittligisten. „Das ist total bitter, gerade nach der knappen Niederlage letzte Woche“, meinte Spengler, dem sechs Tore gelangen.

Ärgerlich aus Sicht der Potsdamer war vor allem die Art und Weise, wie sie die Niederlage kassierten. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene gelang Martin Laursen der Endstand. „Wenn ihr bester Spieler den letzten Wurf sieben Meter vor dem Tor nehmen kann, dann waren wir in der Abwehr zu passiv. “, sagte Spengler. „Wir haben 55 Minuten ein gutes Spiel gemacht. Dass Henstedt-Ulzburg als Zweitligaabsteiger Klasse hat, wussten wir schon vorher. Wir haben gut mitgehalten“, meinte der 21-Jährige, der vor der Saison von den Füchsen Berlin kam.

Tatsächlich waren die Potsdamer an diesem Nachmittag auf Augenhöhe mit der HSG. Zwar führten die Gäste den Großteil der Partie, doch abschütteln ließen sich die Adler nicht, immer wieder gelang der Ausgleich. In der 49. Minute folgte dann die erste Potsdamer Führung (25:24), die die Gäste aber umgehend ausglichen. In der 55. Minute gingen die Adler zum zweiten Mal in Führung (28:27). Beim Stand von 29:29 zog Gäste-Coach Dusko Bilanovic 15 Sekunden vor dem Ende die Time-Out-Karte, 13 weitere Sekunden später klingelte es im Kasten von VfL-Keeper Sebastian Schulz, der erst kurz zuvor für Paul Twarz eingewechselt wurde.

„Die Niederlage fühlt sich sehr hart an. Wir haben kurz vor dem Ende noch geführt. Wir haben zwei, drei Würfe zu früh genommen. Dann kommt so ein Ergebnis zustande“, meinte VfL-Trainer Jens Deffke, dem Linksaußen Caspar Jacques (Bandscheibenvorfall) und Rechtsaußen Ridha Trabelsi (krank) fehlten.

Zur Verfügung stand ihm dagegen Jan Piske, der am Samstagmorgen Vater eines Sohns wurde. „Ich finde es toll, dass er sich zur Verfügung gestellt hat“, sagte Deffke. Piske verfolgte das Spiel von der Bank. „Ich habe gesagt, dass ich auf jeden Fall dabei bin. Es ist einfach ärgerlich, weil wir gesehen haben, dass Henstedt schlagbar war. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, um so ein Spitzenspiel, wenn man es so nennen will, zu gewinnen“, sagte Piske.

Von Stephan Henke

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