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Ex-Albatros pustet Adlern Luft unter die Flügel

Basketball Ex-Albatros pustet Adlern Luft unter die Flügel

Joey Ney gehört zu den Hoffnungsträgern beim Basketball-Zweitligisten RSV Eintracht Stahnsdorf. Der Ex-Profi von Alba Berlin soll insbesondere den jungen Spielern helfen, um den Stress der Playdowns besser zu verarbeiten. Am Sonntag starten der RSV die Mission Klassenerhalt mit einem Auswärtsspiel in Wedel.

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Joey Ney (am Ball) spielt seit 2015 für den RSV.

Quelle: Benjamin Feller

Stahnsdorf. Joey Ney gehört zu den erfahrensten Spielern beim Basketball-Zweitligisten RSV Eintracht Stahnsdorf. Der 23-Jährige hat bereits einige Jahre als Profi auf dem Buckel, spielte für Alba Berlin in der Bundesliga und in der Euroleague sowie für Ehingen in der 2. Bundesliga Pro A, wo er sogar Kapitän war. „Ich gebe meine Erfahrung gerne an jüngere Spieler weiter“, sagt Joey Ney. Das könnte insbesondere in den Playdown-Spielen um den Klassenerhalt notwendig sein.

Auftakt in Wedel

Am Sonntag (17 Uhr) startet der RSV Eintracht bei Rist Wedel in die Abstiegsrunde. „Wenn alles so läuft wie in der regulären Saison, sollten wir drinbleiben“, sagt Shooting Guard Ney, der beim RSV auch dank seiner Flexibilität zu den Hoffnungsträgern auf den Klassenerhalt zählt. „Ich kann mehrere Positionen ausfüllen, fühle mich als Außenspieler aber einen Tick wohler.“ Aus den bisherigen sechs Spielen gegen Wedel, Schwelm und Herten holten die Adler vier Siege.

Vier Siege sollen her

Diese Bilanz würde reichen, um drinzubleiben. „Aber es kann alles passieren“, warnt der 1,98 Meter große Berliner. „Keiner hat einen Vorteil.“ Dennoch ist der einstige Jugendnationalspieler optimistisch: „Wir wissen, dass wir in der Lage sind zu gewinnen. Wir müssen einfach rausgehen und machen.“ Die 52:66-Niederlage gegen Recklinghausen mit unterirdischer Wurfquote im letzten Hauptrundenspiel sei abgehakt. „Wir haben uns neu fokussiert.“ Trainer Jan Sauerbrey stellte die Mannschaft zuletzt taktisch breiter auf. Ney: „Die Gegner kennen uns, wir müssen flexibel sein.“ Mit seiner ersten Saison im RSV-Trikot ist Ney „über weiter Strecken ganz zufrieden. Es gab aber auch noch viel Luft nach oben.“ Schafft der RSV den Klassenerhalt, kann er sich vorstellen, dem Verein treu zu bleiben. Denn Ney studiert seit kurzem in Berlin Sport und Physik auf Lehramt.

16 Bundesligaspiele

Das Profi-Kapitel ist damit vorerst geschlossen. „Die Erfahrung hat mich als Basketballer und als Mensch weitergebracht“, sagt Ney, der bei Alba ausgebildet wurde. 2011 unterschrieb er einen Vier-Jahres-Vertrag, wechselte aber 2013 nach Ehingen. „Ich war bei Alba nur Ergänzungsspieler, habe ab und zu mal zwei, drei Minuten Einsatzzeit bekommen“, erzählt Ney ganz bescheiden. Immerhin stehen 16 Bundesligaspiele und fünf Einsätze auf europäischem Parkett in seiner Vita.

Kein Ritual

Ein Ritual in der Spielvorbereitung hat sich Ney in dieser Zeit nicht angewöhnt. „Wenn man immer das Gleiche macht, verfällt man in einen Trott. Dann wird man unflexibel. Ich konzentriere mich lieber jedes Mal neu.“ Das ist in den Playdowns auch nötig.

Von Ronny Müller

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