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Für Potsdamer Volleyballerinen ist ein Sieg Pflicht

Volleyball, Bundesliga Für Potsdamer Volleyballerinen ist ein Sieg Pflicht

Das ist ein Finale: Die sechstplatzierten Bundesliga-Volleyballerinnen aus Potsdam reisen am letzten Spieltag der Hauptrunde zum Siebten Rote Raben Vilsbiburg. Nur der Sieger der Partie schafft die direkte Qualifikation für die Playoffs zur Deutschen Meisterschaft. Das bayerische Team setzt auf ihr „Finale dahoam“, die Potsdamerinnen auf die Courage des Teams.

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Alberto Salomoni fordert von seinem Team Courage.

Quelle: Gerhard Pohl

Potsdam. Mehr Spannung geht nicht. Am Samstag (19.30 Uhr) kommt es im Kampf um Platz sechs und die direkte Playoff-Qualifikation in der Volleyball-Bundesliga der Frauen zum Abschluss der Hauptrunde zu einem echten Finale. Der Sechste, SC Potsdam, gastiert beim Siebten, Rote Raben Vilsbiburg. Weil die Havelstädterinnen mit einem Punkt mehr (37 zu 36), aber dem schlechteren Satzverhältnis (49:47 zu 48:44) anreisen, wird nur der Sieger dieses Showdowns sein Ziel erreichen. Dabei ist es völlig „wurscht“, ob die Partie mit 3:0, 3:1 oder 3:2 gewonnen wird. Während die Bayern nach dem 3:2-Derbysieg in Straubing mit einem „Finale dahoam“ und dem Slogan „Auf in die Playoffs!“ die Stimmung in der heimischen Ballspielhalle anheizen, halten die Potsdamerinnen den Ball vor dem Finale um die Playoffs erst einmal flach.

Aber nach dem 3:2 gegen den Liga-Vierten Wiesbaden ist auch beim Team von Trainer Alberto Salomoni das Selbstvertrauen groß, die Position zu verteidigen, zumal schon das Hinspiel gegen den Meister der Jahre 2008 und 2010 mit 3:1 gewonnen wurde. „Ich habe von Anfang an gesagt, es läuft auf ein Endspiel in Vilsbiburg hinaus. Dort müssen wir gewinnen, fertig“, sagt SC-Kapitän Regina Mapeli Burchardt. Trainer Alberto Salomoni meint: „Die Ausgangslage hat sich nicht verändert. Egal wie, wir müssen in Vilsbiburg gewinnen. Dazu erwarte ich, dass meine Mannschaft ihr Bestes abruft. Gegen Wiesbaden ist uns das nur phasenweise gelungen. Das ist wie ein Finale für uns, da müssen wir auch mit Courage auftreten.“

Toni Rieger: „Die Chancen stehen 50:50.“

Der Italiener sieht die Ausgangslage etwa gleich: „Beide Mannschaften hatten sich vor der Saison mehr vorgenommen und sind mit dem bisherigen Verlauf weniger zufrieden. Natürlich ist es schwieriger für uns, auswärts zu spielen. Aber Vilsbiburg hat zu Hause denselben Druck.“ Manager Toni Rieger erwartet eine Nervenschlacht: „Die Chancen stehen 50:50.“

Salomoni hatte im Vorfeld immer wieder betont, dass er die Pre-Playoffs (Platz sieben bis zehn) möglichst vermeiden will. „Wer verliert, ist dann doppelt enttäuscht.“ Deshalb fordert der 49-Jährige von seinem Team: „Wir müssen um jeden Ball kämpfen vom ersten bis zum 25. Punkt, wir dürfen nur von Satz zu Satz schauen.“ Auch dies sei eine Lehre aus dem Mittwochabendspiel gegen Wiesbaden, als nach einer 2:0-Satzführung plötzlich der Spielfaden total riss. Der Chefcoach, der mit dem kompletten Kader bereits am Freitag nach Bayern reiste, betont: „Ich habe Vertrauen in meine Mannschaft, in alle Spielerinnen. Egal, wer spielt, sie werden bereit sein.“ Die Potsdamerinnen sind gern Spielverderber beim „Finale dahoam“.

Von Peter Stein

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