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Galandi holt Bronze

Judo Galandi holt Bronze

Der Potsdamer Judoka im Limit bis 100 Kilogramm zeigt sich bei seinem Comeback in guter Form. Mitte Februar darf er sogar beim Grand Prix in Düsseldorf starten. Für den dreifachen deutschen Meister Robert Kopiske verlief die Rückkehr dagegen nicht wie erhofft.

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Philipp Galandi hat seine Rückenverletzung überwunden.

Quelle: J. Kuppert

Potsdam. Comeback gelungen, Comeback missglückt. Bei der deutschen Judo-Meisterschaft in Hamburg gab es aus Sicht des UJKC Potsdam Licht und Schatten. Während Philipp Galandi nach einem Jahr Pause wegen einer Rückenverletzung mit der Bronze-Medaille zufrieden sein konnte, war Rückkehrer Robert Kopiske mit seinem frühen Ausscheiden unglücklich.

Niederlage gegen Schönfeldt

Der 22-jährige Galandi (-100 Kilogramm) gewann seine erste Medaille bei der Meisterschaft der Senioren. Er unterlag im Halbfinale dem späteren Vizemeister Domenik Schönfeldt (Sonneberg), der in der Mannschafts-Bundesliga künftig für den UJKC antritt. „Das war ein Kampf auf Messers Schneide“, sagt UJKC-Cheftrainerin Yvonne Bönisch. Dass sich Schönfeldt und Galandi künftig die Bundesliga-Einsätze teilen müssen, sei kein Problem, so Bönisch. „Sie sind befreundet und sehen sich nicht als Konkurrenten.“ Im Kampf um Bronze gewann Galandi später gegen Viktor Semenko (Eberswalde), der in der Bundesliga ebenfalls für Potsdam kämpft. Für Galandi sei die Medaille ein guter Einstand ins Jahr, so Bönisch. „Das ist wichtig für den Kopf.“ Nun darf sich der Student Mitte Februar in Düsseldorf sogar mit der Weltspitze messen. Für Galandi ist es der erste Auftritt bei einem Grand Prix. Am kommenden Wochenende steht jedoch zunächst der Europa-Cup in Sofia auf dem Plan.

Setz kommt in neuem Limit gut zurecht

Dort starten auch die Potsdamer Martin Setz und Paul Schwisow. Während Schwisow die DM wegen einer Handverletzung verpasste, holte sich Setz in seiner neuen Gewichtsklasse bis 73 Kilo die Bronzemedaille. „Martin hat richtig gut gekämpft, er kann sehr zufrieden sein“, sagt Bönisch.

Kopiske verkrampft

Nicht zufrieden war der dreifache Meister Kopiske. Der 26-Jährige hatte überraschend sein Comeback gegeben. Doch er unterlag im ersten Gefecht dem späteren Vizemeister Manuel Scheibel. „Robert hat mit Handbremse gekämpft, er war nicht spritzig genug“, analysiert Bönisch. „In der Bundesliga hat er gezeigt, dass er gewinnen kann. Aber er ist mit dem Druck nicht klargekommen und hat sich unter Wert verkauft.“ In der Trostrunde sei dann die Luft rausgewesen. Bönisch: „Robert darf jetzt aber nicht den Kopf in den Sand stecken.“

Kreuzbandriss bei Böhme?

Das gilt auch für UJKC-Starter Paul Böhme (-73 kg), der sich vermutlich das Kreuzband gerissen hat. In der gleichen Gewichtsklasse unterlag Acland Wendt dem späteren deutschen Meister Anthony Zingg. Dirk Lehmann schlug sich im Schwergewicht mit Platz fünf super.

Von Ronny Müller

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