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Galandi trifft in Düsseldorf die Weltelite

Judo Galandi trifft in Düsseldorf die Weltelite

Der 22 Jahre alte Judoka darf erstmals beim Grand Prix antreten. Die Nominierung verdiente sich der Potsdamer vom UJKC mit starken Auftritten seit seinem Comeback. Ein Jahr musste Galandi wegen einer schweren Verletzung aussetzen.

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Philipp Galandi

Quelle: R. Müller

Potsdam. Die Judo-Welt schaut am Wochenende nach Düsseldorf. Mehr als 600 Athleten aus 90 Nationen haben für eine der größten Judo-Veranstaltungen des Jahres gemeldet. Darunter sieben Olympiasieger, 16 Weltmeister und zahlreiche Europameister. Umso mehr freut sich Philipp Galandi, dass er von Bundestrainer Detlef Ultsch erstmals ein Ticket für Düsseldorf bekommen hat. Zumal der Potsdamer vom UJKC ein Jahr an einem angebrochenen Lendenwirbel laborierte. Doch seit seinem Comeback trumpft der 22-Jährige überraschend stark auf. „Ich bin stolz auf meinen Körper, dass ich so schnell wieder fit geworden bin. Der Grand Prix ist eine Belohnung“, sagt Galandi.

Zeitweise mit Korsett

Im ersten Halbjahr 2015 durfte er gar nicht judospezifisch trainieren, musste zeitweise sogar ein Korsett tragen. „Aber ich habe nicht rumgesessen, habe halt das trainiert, was ich konnte.“ Nur langsam konnte er sich wieder ans Judo herantasten. Klar, dass er noch nicht der Alte ist. „Ich muss noch besser in die Techniken reinfinden, die Abläufe optimieren.“ Um seinen Körper zu schützen, macht Galandi seit dem Comeback die Übungen für Rumpf und Rücken weiter.

Sieg bei Belgian Open

Im November gewann er bei der deutschen Pokalmeisterschaft in Künzell. Mitte Januar holte er sich bei seiner ersten deutschen Meisterschaft der Männer die Bronzemedaille. Und eine Woche später triumphierte Galandi überraschend bei den Belgian Open in Visé. „Das war der Höhepunkt, damit hatte ich nicht gerechnet, zumal starke Leute aus Holland, Belgien und Frankreich dabei waren.“

Duell mit dem ungarischen Meister

Dieses Starterfeld wird nun in Düsseldorf noch übertroffen. „Das ist etwas Besonderes, gegen die ganzen Top-Leute zu kämpfen“, sagt Galandi. Für viele der Stars geht es noch um Olympia-Qualifikationspunkte. So hat in Galandis Limit bis 100 Kilogramm etwa der russische Olympiasieger von 2012, Tagir Khaibulaev, gemeldet. Galandi trifft zunächst auf den ungarischen Meister Gergo Fogasy.

Von Ronny Müller

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