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Geplänkel vor Grün-Weiß Werders Saisonstart

Handball, Oberliga Ostsee-Spree Geplänkel vor Grün-Weiß Werders Saisonstart

Nach der besten Saison der Vereinsgeschichte starten die Oberliga-Handballer von Grün-Weiß Werder am Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle am Ernst-Haeckel-Gymnasium) gegen den VfL Lichtenrade in die neue Saison. Der Gegner aus Berlin präsentierte sich dabei im Vorlauf der Partie nicht unbedingt von seiner fairsten Seite.

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Schendel: „Wir sind nur Außenseiter“

Silvio Krause geht in die dritte Trainer-Saison bei Werder.

Quelle: Julian Stähle

Werder. Das Geplänkel vor dem ersten Saisonspiel der Handballer von Grün-Weiß Werder in der Oberliga Ostsee-Spree gegen den VfL Lichtenrade (Samstag, 18.30 Uhr) ging bereits eine Woche zuvor los. Während die Blütenstädter vor einer Woche ihren heimischen Havelcup austrugen, filmten die Lichtenrader die Werder-Partien. Gleiches verwehrten die Gäste den Werderanern zuvor. Doch trotz der fehlenden Videoanalyse ist Werder-Trainer Silvio Krause nicht Bange vor dem Auftakt: „Da gibt es keinen Weg dran vorbei, dass wir sie schlagen müssen“, erklärt der 29-Jährige. Denn Werder ist als Vorjahresdritter der Favorit in der Partie, Krause nimmt diese Rolle an, „Lichtenrade hat die Außenseiterchance auf seiner Seite“, sagt der Coach, der in seine dritte Saison an der Werder-Seitenlinie geht.

Beachtlicher Umbruch: Sechs Zu- und sechs Abgänge

Wobei es im Sommer einen beachtlichen Umbruch gab. Sechs Spieler verließen den Verein, sechs kamen hinzu. „Dass die Abläufe mit den neuen Leuten, die noch nicht so lange zusammenspielen, noch nicht so eingeübt sind, ist klar. Es gibt immer noch Steigerungsbedarf“, dämpft Krause die Erwartungen. So sei die Trainingsbeteiligung aus verschiedenen Gründen nicht so hoch gewesen wie in der vergangenen Saison, als Werder neben dem dritten Liga-Platz auch noch den Landespokal gewann. „Ansonsten macht die Mannschaft aber einen sehr homogenen Eindruck. Alle haben sich reingehangen“, so Krause, der mit Max Ziegler das Trainergespann bildet.

Zu dieser homogenen Truppe gehört seit dem Sommer auch Neuzugang Florian Schugardt (VfL Potsdam). Der erfahrene Zweit- und Drittligaspieler begann einst seine Karriere in Werder und kehrte nach 14 Jahren zurück. „Er ist immens wichtig für die Mannschaft, das zeigt sich nicht nur auf dem Feld, sondern auch außerhalb. Er ist nicht immer der Auffälligste, aber das erwarte ich auch gar nicht von ihm. Er macht hinten einen unglaublichen Job“, freut sich Krause über den 27 Jahre alten Zugang, der seinen Außenbandriss auskuriert hat und für das erste Spiel zur Verfügung steht.

Verletzungspech bei den Neuzugängen

Dagegen erwischte es zwei weitere Zugänge deutlich schlimmer. Nico Cornelius (SG OSC-Schöneberg-Friedenau), dem Krause eine wichtige Rolle zutraut, brach sich den Mittelfuß an, fehlte fast die komplette Vorbereitung und fällt auch noch vier bis sechs Wochen aus. Mindestens drei Monate muss Werder noch auf Martin Kelm (VfL Potsdam) verzichten, der sich die Patellasehne anriss. Keeper Paul Twarz – der per Zweitspielrecht vom Kooperationspartner VfL Potsdam kommt – ist erst ab seinem 18. Geburtstag am 27. September spielberechtigt.

Unter diesen Umständen und mit dem runderneuerten Team gibt Krause Rang vier bis acht als Ziel aus. „Gerade der Anfang der Saison ist extrem schwer. Die ersten Spiele musst du schon mal unbeschadet überstehen. Hinten raus werden wir wieder die Konstanz aus dem letzten Jahr kriegen“, sagt der Coach.

Werders Handballerinnen eröffnen Saison gegen HSV Falkensee 04

Zweieinhalb Stunden vor dem Spiel der Werderaner Handball-Männer starten bereits die Frauen am Samstag (16 Uhr, Sporthalle am Ernst-Häckel-Gymnasium) in die Saison.

Gegner für das neu formierte Team der Trainer Jörg Piske und Ralf Spiesicke ist der HSV Falkensee 04.

Die Frauenmannschaft hatte ihr Team nach der Meisterschaft 2014 in der Brandenburgliga und dem damit verbundenen Oberliga-Aufstieg wegen Personalmangels zurückgezogen.

„Ein paar Mädels haben sich um Spielerinnen gekümmert und uns angesprochen, ob wir wieder die Trainer sein wollen“, erklärt Spiesicke, wie es zur Wiedervereinigung der Mannschaft nach der einjährigen Pause kam.

Rund die Hälfte des Teams setze sich aus der alten Mannschaft zusammen, die andere Hälfte aus neuen Spielerinnen, meinte Spiesicke.

Insgesamt hat das Trainergespann 18 Spielerinnen im Kader, vier davon sind Torhüterinnen.

„Ich kann die Liga überhaupt nicht einschätzen. Wir wollen nicht absteigen und im oberen Drittel mitspielen“, erklärt Spiesicke die Zielsetzung in dieser Saison.

Am ersten Spieltag gegen Falkensee plagen das Team allerdings bereits Personalsorgen, fünf Spielerinnen fallen aus.

Das erste Auswärtsspiel der neuen Saison bestreiten die Frauen am 19. September (16 Uhr) bei der TSG Liebenwalde.

 

Von Stephan Henke

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