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Lisa Rühl: Anführerin mit neuem Amt

Volleyball-Bundesliga Lisa Rühl: Anführerin mit neuem Amt

Seit sechs Jahren spielt Lisa Rühl für den Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam, seit dieser Saison ist sie Kapitänin. Auf das kommende Heimspiel gegen den Titel-Mitfavoriten MTV Stuttgart schaut die 27-Jährige bereits gespannt voraus. Und das nächste Highlight folgt schon wenige Tage später

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Lisa Rühl ist die dienstälteste Spielerin im Kader des Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Anführerin ist sie schon längst. Schließlich ist Lisa Rühl seit mehr als sechs Jahren beim SC Potsdam und damit die dienstälteste Spielerin des Volleyball-Bundesligisten. „Ich bin schon lange genug hier, kenne mich hier aus und weiß, wie hier alles abläuft. Und ich bin mit die älteste Spielerin im Kader“, sagt die 27-Jährige. Nur Marta Drpa ist rund fünf Monate älter als die Potsdamer Libera. Diese außergewöhnliche Stellung von Lisa Rühl im runderneuerten Kader zeigt sich seit dieser Saison auch offiziell auf dem Papier: Der neue Trainer Davide Carli machte Lisa Rühl zur Kapitänin.

Rühl: „Ich bin Ansprechpartner für Trainer und Team“

Für die gebürtige Dessauerin allerdings keine Sache, um die sie ein großes Aufheben macht. „An sich ändert sich gar nicht so viel. Ich bin der Ansprechpartner für den Trainer und für das Team“, sagt Rühl. Diese Rolle hatte sie durch ihre lange Zeit im Potsdamer Volleyball-Team schon zuvor.

Sportlich hat sie als Libera ebenfalls eine zentrale Rolle, die sie auch am Sonntag (16.30 Uhr, MBS-Arena) gegen das Spitzenteam des MTV Stuttgart ausfüllen wird. „Sie haben große Namen auf den Außen. Die werden ihre Punkte machen, da kommt man gar nicht drumherum“, sagt Lisa Rühl und schiebt die Favoritenrolle dem Tabellenzweiten zu. „Stuttgart ist in den letzten beiden Jahren unheimlich stark gewesen, ist zweimal in den Finals gewesen, Vizepokalsieger, deutscher Vizemeister und Supercup-Sieger 2016 und gehört aktuell zu den beiden Topmannschaften in Deutschland“, teilt Manager Toni Rieger ihre Einschätzung.

Heimvorteil auf der Seite von Potsdam

Chancenlos sieht Lisa Rühl ihre Mannschaft gegen die Stuttgarterinnen allerdings nicht. „Erst einmal ist es ein Vorteil, dass wir zu Hause spielen, vor eigener Kulisse und in eigener Halle. Und ich denke auch, wir wachsen als Team immer mehr zusammen und das ist wahrscheinlich auch ein Vorteil für uns. Wir sind alle neu, aber sind jetzt eigentlich schon ganz gut formiert. Wenn wir um jeden Ball fighten und kämpfen, kann immer was möglich sein“, sagt die Kapitänin des Tabellenfünften, der am vergangenen Wochenende beim USC Münster mit 2:3 verloren hatte. „Bis auf das Spiel in Münster sind wir mit der Saison bislang ganz zufrieden“, sagt Rühl. Ein Erfolg am Sonntag würde diese Zufriedenheit noch deutlich steigern.

Von Stephan Henke

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