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Lokalrivale dreht den Spieß um

Tischtennis Lokalrivale dreht den Spieß um

Die Spitzenmannschaft des TSV Treuenbrietzen muss sich Einheit 1950 Luckenwalde deutlich mit 2:9 geschlagen geben.

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Daniel Spieldel (li) und Jens Trompke konnten ihr Doppel-Match noch siegreich gestalten.

Quelle: Jörgen Heller (2)

Luckenwalde. Mit dem Ziel, wenigstens noch einen Spieltagsieg in der schweren Verbandsliga einzufahren, begab sich die Tischtennis-Spitzemannschaft des TSV Treuenbrietzen zum Lokalrivalen SG Einheit 1950 Luckenwalde. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr trafen sich beide Teams noch in der Landesliga und in Vierer-Besetzung spielend am selben Spielort mit dem besseren Ende für die Sabinchenstädter (10:7). Diesmal drehte der Gastgeber den Spieß um und schlug den TSV klar mit 9:2. Doch so deutlich, wie es das Ergebnis ausdrückt, war der Spieltag keineswegs.

Trompke und Speidel gewinne ihr Doppel

Gegen das sehr offensiv eingestellte Luckenwalder Spitzenduo hatten Robert Benedikt und Fred Moritz wenig zu bestellen (0:3). Daniel Speidel und Jens Trompke als Spitzendoppel lieferten sich mit ihren Kontrahenten ein spannendes Match. Nach vier Sätzen stand es 2:2. Im Entscheidungssatz lagen beide rasch zurück, konnten aber nach dem Seitenwechsel die Partie doch noch zu ihren Gunsten drehen (3:2). Im dritten Doppel fanden Alexander Beau und Falko Faix auf die Antispin- und Noppenschläge ihrer Gegner keine Antwort und verloren deutlich 0:3.

Nur der Kapitän kann noch einmal punkten

In der ersten Einzelrunde spielte Benedikt gegen die Luckenwalder Nummer eins hervorragend, doch sein Kontrahent hatte in allen drei Sätzen das bessere Ende für sich und konnte sich jeweils mit nur zwei Punkten mehr durchsetzen. Am Nebentisch konnte sich Kapitän vor den Augen zehn mitgereister TSV-Fans klar durchsetzen und seiner Mannschaft den zweiten Punkt sichern. Im mittleren Paarkreuz präsentierte sich Beau deutlich besser als in den vergangenen Spielen. Doch sein ambitionierter Auftritt wurde nicht belohnt. Der nächste Dämpfer ereilte die Gäste nach dem Match Speidels, der sich mit seinem Angstgegner eine spannende Partie lieferte. Doch es reichte für ihn nur zu zwei gewonnenen Sätzen (2:3).

Spieltag ist schnell zu Ende

Im unteren Paarkreuz reagierte der Luckenwalder Gegner von Moritz als Linkshänder ziemlich unbekümmert auf seine Unterschnittbälle (0:3). Anschließend kam Faix gegen seinen mit Anti-Topspin-Belag spielenden Gegner besser zurecht als noch im Doppel. Die Ballwechsel waren lang, intensiv und kräftezehrend. Dem TSV-Mann gelang es aber nicht, mehr als zwei Durchgänge für sich zu entscheiden (2:3).Zwischenstand: 7:2 für Luckenwalde. In der zweiten Einzelrunde gelang es Treuenbrietzen dann nicht mehr, diesen hohen Rückstand noch aufzuholen. Zu Beginn des Duells beider Spitzenspieler hatte Trompke mit 1:3 das Nachsehen. Anschließend stemmte sich Benedikt regelrecht gegen die drohende Niederlage. Im vierten Durchgang bei 2:1-Satzführung gab es für ihn bereits drei Matchbälle. Diese konnte der Luckenwalder aber egalisieren und sich sogar noch den ganzen Satz schnappen. Im fünften Durchgang war Benedikt bei 8:5-Führung dem Sieg ganz nahe. Der Gastgeber kämpfte sich aber zurück und drehte den Satz noch zu seinen Gunsten. Somit stand am Ende nach Zahlen eine klare 2:9-Niederlage für die Sabinchenstädter auf dem Papier.

Von Jens Trompke

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