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Mit der MAZ in einem Boot

21. Potsdamer Wasserspiele Mit der MAZ in einem Boot

MAZ-Abonnenten und Mitarbeiter trainierten am Donnerstagnachmittag im 20er-Canadier auf der Havel für die 21. Wasserspiele des Kanuclubs Potsdam am Wahl-Sonntag. Nachdem sich die Leser aufgewärmt hatten, zogen sie mit „harten Schlägen“ von dannen

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Gemeinsames Training der MAZ-Leser um Redakteur Peter Stein (3.v.r.), Volontärin Lisa Neumann (4.v.r.) und Drucker Holger Hödel (6.v.r.).

Quelle: Privat

Potsdam. Nur mit vereinten Kräften konnten die Zeitungs-Abonnenten und MAZ-Mitarbeiter den 20er-Canadier von den Böcken stemmen und zum Ufer tragen. „Wie schwer ist das Boot eigentlich?“ fragte jemand unter Schnaufen. Nach 100 Metern schwamm der Kahn in der Havel und die Paddel waren verteilt. Das Training konnte beginnen.

Die Leser und MAZ-Mitarbeiter trafen sich am Donnerstagnachmittag an der Kanuscheune des Kanuclubs Potsdam am Luftschiffhafen, um für die morgigen 21. Wasserspiele zu trainieren. Bei dem Rennen treten die Zeitungsleser unter anderem gegen die Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammer und die Partei Die Grünen an. „Wir wollen natürlich gewinnen“, sagte Erika Pusch aus Teltow. Die 69-Jährige nahm im wackeligen Boot in der Mitte Platz. Vorne weg gab Schlagmann Holger Hödel den Takt vor. Die anderen Hobby-Paddler mussten sich an seiner Geschwindigkeit orientieren.

Zum Ziel arbeiten

Nach einer kleinen Aufwärmrunde, um sich mit dem Paddel vertraut zu machen, gaben die Leser alles. Zehn „harte Schläge“ zogen sie durch das Wasser. „Dabei ist es am besten, das Paddel auf Höhe der vorderen Bank senkrecht einzutauchen“, erklärte Irene Zappe der Volontärin Lisa Neumann, die auf der Bank vor ihr saß und vorher noch nie paddelte. Zappe selbst paddelt auch in ihrer Freizeit und freut sich auf das Rennen. „Ich denke, dass wir etwa 80 Schläge brauchen, um die Strecke zu schaffen“, überlegte sie. 200 Meter muss das Zeitungsboot am Sonntag zurücklegen.

Immer mit Pausen, lockeren Paddelphasen und Tempoeinheiten tasteten sich die Hobbypaddler an die 30er- und schließlich die 50er-Marke heran. „Das machen wir doch ganz gut“, lobte Josephine Hoppe, die wie Zappe ebenfalls in ihrer Freizeit paddelt. Über die Havel hinweg wurde immer ein Auge auf die parallel trainierende Konkurrenz geworfen. „Das sieht doch irgendwie unkoordiniert aus“, war Erika Pusch der Ansicht. Kurz vor der Bahnbrücke zum Templiner See kehrten die zwölf Paddler dann wieder um und nahmen die 60er-Marke in Angriff.

Für den Ernstfall proben

Zum Schluss simulierten die Leser noch einen Start, der Canadier wurde gestoppt. „Wir fahren ohne zu zählen die gesamte Strecke“, kündigte der Steuermann an. Nach 60 Schlägen war die Strecke geschafft. „Doch weniger“, resümierte Irene Zappe. Gemütlich fuhren die Paddler zurück zum Ufer und hievten das Boot aus dem Wasser. Alle waren sich einig: „Das Training hat Spaß gemacht und viel gebracht.“ Alle sind bereit für das Rennen am Sonntag, Start 16 Uhr.

Von Lisa Neumann

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