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SC Potsdam rollt für die Damen den Teppich aus

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam rollt für die Damen den Teppich aus

In der Volleyball-Bundesliga spielen die Damen des SC Potsdam schon am Mittwochabend (19 Uhr, MBS-Arena) auf einem neuen Hallenboden. Rund 800 Quadratmeter des 7 Millimeter dicken Belags werden für die Spiele ausgelegt. Der Boden soll die Gelenke schonen, weniger rutschig sein und die Präsentation der Sponsoren erleichtern.

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Anne Hölzig und Co. spielen auf Coral und Teal.

Quelle: Foto: Pohl

Potsdam. Der SC Potsdam setzt künftig auf Coral und Teal. Das sind nicht etwa die neuen Vereinsfarben des Volleyball-Bundesligisten, sondern die Hersteller-Farbbezeichnungen des Bodenbelages in der MBS-Arena. Gegen die Ladies in Black Aachen tritt der SCP Mittwochabend (19 Uhr) erstmals in einem Ligaspiel auf dem neuen „Teppich“ an. In den Sprachgebrauch sind eher die Bezeichnungen lachsfarben (Coral) für das eigentliche Spielfeld und türkis (teal) für die umliegenden Flächen eingegangen. Künftig will die Bundesliga solche speziellen Beläge zur Bedingung machen, droht mit Strafen bei Nichtbeachtung.

Der SC Potsdam hat seinen Damen bereits beim Masters Ende September den Teppich ausgerollt. Etwa 800 Quadratmeter müssen die Helfer bis Mittwochabend verlegen. Die 26 Rollen werden mit doppelseitigem Klebeband auf dem normalen Boden aufgebracht. Die Spielfeldlinien werden aufgeklebt. Nach dem Match wird der Belag rückstandsfrei wieder hochgenommen, denn schon am Freitag spielen die Potsdamer Drittliga-Handballer gegen die Füchse Berlin II. Eineinhalb bis zwei Stunden dauert der Aufbau, der Abbau ebenso lange. 20 000 bis 30 000 Euro kostet der Sportboden, der Hersteller rüstet etwa auch Olympische Spiele aus, hat auch die Basketball-EM 2015 beliefert.

Potsdams Trainer Alberto Salomoni begrüßt den neuen Untergrund. Der Italiener verspricht sich eine geringere Belastung für die Gelenke seiner Spielerinnen und weniger Rutschgefahr. Der Belag ist sieben Millimeter dick und soll mehrere Jahre halten.

Die Bundesliga will sich im Rahmen eines Masterplans professioneller aufstellen und sich für Fernsehübertragungen und einen Ligasponsor interessant machen. Deshalb sollen die Vereine einheitliche Böden haben – ohne zahlreiche störende Linien anderer Sportarten. Das sieht nicht nur aufgeräumter aus, sondern gefällt auch Sponsoren besser, die sich mit ihren Aufklebern auf dem Spielfeld präsentieren wollen.

Von Ronny Müller

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