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Abschied vom „Wohnzimmer“ nach 25 Jahren

Wasserball Abschied vom „Wohnzimmer“ nach 25 Jahren

Wasserballer des OSC Potsdam erwarten am Samstag den ASC Duisburg. es ist das letzte Spiel im Bad am Brauhausberg. Der Sportliche Leiter André Laube ist in der Halle fast zuhause.

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André Laube ist ein Urgestein beim OSC Potsdam.

Quelle: Verein

Potsdam. André Laube ist quasi in der Schwimmhalle am Brauhausberg aufgewachsen. „Seit meinem 13. Lebenjahr bin ich fast jeden Tag dort gewesen“, sagt der Sportliche Leiter des Wasserball-Bundesligisten OSC Potsdam. Am Samstag heißt es Abschied nehmen. Der OSC absolviert das letzte Spiel in der Halle, die anschließend geschlossen wird. Das Team tritt künftig im Freizeitbad Blu an.

Duisburg ist Favorit

In einer „Best-of-three“-Serie spielt Potsdam Samstag (18 Uhr, Eintritt frei) gegen den ASC Duisburg um den Bronzerang der Deutschen Wasserball-Liga. Während der OSC im Halbfinale Spandau 04 unterlegen war, waren die Duisburger gegen Waspo Hannover ausgeschieden. Eine Woche später steigt das zweite Spiel in Duisburg, ein mögliches drittes Match fände ebenfalls in Duisburg statt.

Gute Trainingsbedingungen

„Da wird wohl ein Tränchen fließen, wenn die Tür zum allerletzten Mal zugeht“, blickt Laube voraus. „So richtig fassen kann ich das noch nicht.“ Schließlich ist das Bad seit 25 Jahren so etwas wie ein zweites Wohnzimmer für den 38-Jährigen. Um so wichtiger sei es, sich mit einer guten Leistung zu verabschieden. „Unsere Spieler wollen noch einmal alles abrufen“, weiß Laube. Die Vorbereitung auf das Spiel lief bestens. Alle Spieler sind an Bord. „So gute Trainingsbedingungen hatten wir noch nie“, sagt Laube mit einem Lächeln. Denn das Team durfte mit einer Sondergenehmigung trainieren, obwohl die Halle bereits für den Publikumsverkehr geschlossen ist.

Auch für OSC-Nationalspieler Dennis Strelezkij heißt es am Samstag Abschied nehmen. Der 19-Jährige wechselt zum Serienmeister Wasserfreunde Spandau 04. Allerdings darf er über eine Sonderregelung ein Doppelspielrecht in Anspruch nehmen und könnte so weiterhin auch für Potsdam zum Einsatz kommen. Seine Chancen auf Spielzeit in Spandau stehen jedoch recht gut. Ansonsten sind keine Verabschiedungen geplant. „Der Großteil unserer Mannschaft bleibt zusammen“, sagt Laube. Der OSC will außerdem den Ex-Potsdamer Lukas Küppers und Tomi Tadin von den Wasserfreunden mit einem Doppelspielrecht ausstatten, so dass auch sie für Potsdam ins Becken springen könnten. Dann allerdings im Blu.

Von Ronny Müller

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