Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Abschiedstour? Denkste! Ronny Rauhe paddelt vorneweg

Kanu, KC Potsdam Abschiedstour? Denkste! Ronny Rauhe paddelt vorneweg

Eigentlich wollte er sich 2017 auf Abschiedstour begeben. Aber davon ist schon lange keine Rede mehr. Kanu-Olympiasieger Ronny Rauhe hat noch viel vor. Bei der ersten nationalen WM-Qualifikation paddelte er gleich mal vorneweg.

Voriger Artikel
Kiraj mit drei Siegen bei der WM-Quali
Nächster Artikel
Keine Lust auf Überstunden

Ronny Rauhe

Quelle: Foto: Stein

Potsdam. Ronald Rauhe paddelt noch immer auf einer Euphoriewelle. Seit der mittlerweile 35-Jährige bei den Olympischen Sommerspielen am 20. August 2016 in einer Millimeterentscheidung Bronze im Einerkajak über 200 Meter gewann und wenige Wochen später zum zweiten Mal Vater wurde, scheint er in einen Jungbrunnen gefallen zu sein. Denn der Olympiasieger von 2004 gewann am Wochenende bei der ersten nationalen WM-Qualifikation auf dem Brandenburger Beetzsee sowohl über 200 als auch über 250 Meter und ließ unter dem Jubel der Familie mit Ehefrau Fanny sowie den Söhnen Til (fast drei) und Leo (sieben Monate) die weitaus jüngere Konkurrenz hinter sich.

An Gürtelrose erkrankt

„Das hat mich auch ein wenig überrascht“, erzählt Rauhe bei der Vertragsverlängerung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse mit der Kanu-Abteilung im OSC Potsdam. „Ich war an Gürtelrose erkrankt, konnte erst eine Woche vor der Quali wieder trainieren.“ Das fünfwöchige Trainingslager zuvor unter der Sonne Floridas in den USA hatte sich offenbar ausgezahlt. „Ich fühle mich gut, bin hoch motiviert. Das Training unter Bundestrainer Arndt Hanisch, der nun in Potsdam arbeitet, macht Spaß. Wir sind eine gute Truppe.“

Der K4 über 500 Meter reizt

Und Rauhe bleibt der Leitwolf, kann sich gar seine sechsten Olympischen Spiele 2020 in Tokio vorstellen. Denn das Wettkampfprogramm wurde verändert, der K4 über 500 Meter reizt Rauhe ungemein. „Das ist meine Strecke, der Vierer wäre ein absolut schnelles Boot, da wird ein Tempo über 30 km/h erreicht.“ Wie geschaffen für einen Turbo-Paddler wie Rauhe. Erst einmal gilt es für den Sportsoldaten, der vor der Abschlussarbeit seines Sportmanagementstudiums steht, die naheliegenden Hausaufgaben zu erfüllen. Übernächstes Wochenende findet auf dem Beetzsee die zweite nationale Qualifikation statt. Wenn es im Training mal nicht so laufe, dann erinnere er sich an die Glücksmomente von Rio. „Da bekomme ich noch immer Gänsehaut“, sagt Rauhe.

Von Peter Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus OSC Potsdam
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.

Finde Bundesliga-Wettquoten und mehr exklusiv bei SmartBets.