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Bittere Niederlage für Olympiasieger Brendel/Vandrey

Kanurennsport, KC Potsdam Bittere Niederlage für Olympiasieger Brendel/Vandrey

Beim Kanu-Weltcup am vergangenen Wochenende ging es in einzelnen Bootsklassen auch um einen internen deutschen Ausscheid um die WM-Startplätze. Dabei mussten die Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey im Canadierzweier über 1000 Meter eine bittere Niederlage hinnehmen.

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Sebastian Brendel (vorn) und Jan Vandrey wurden beim Weltcup in Szeged nur Vierte im Canadierzweier über 1000 Meter.

Quelle: Foto: imago

Szeged/Potsdam. Das ist bitter für die Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey. Das Duo vom Kanu-Club Potsdam unterlag am Sonntag beim Weltcup in Szeged/Ungarn auf seiner Paradestrecke im Canadier-Zweier über 1000 Meter im internen deutschen Duell als Weltcup-Vierte gegen die neuformierte Mannschaft mit Peter Kretschmer (Leipzig) und Yul Oeltze (Magdeburg), die mit knapp einer Sekunde Vorsprung Dritte wurden. Damit haben sich die Herausforderer für die Weltmeisterschaft im August in Racice/Tschechien qualifiziert, während die Goldjungs von Rio über diese Distanz nicht antreten werden.

Niederlage gegen Kretschmer/Oeltze

„Stand jetzt ist das so“, bestätigte Ralph Welke, der nicht nur Heimtrainer der Potsdamer ist, sondern auch Bundestrainer für den Canadier-Bereich. „Es wird keine weiteren Ausscheidungsrennen auf dieser Strecke geben. Beide Teams haben eine starke Vorstellung gezeigt. Auch aufgrund des Rückenwindes auf der Strecke gab es Rekordzeiten. Kretschmer/Oeltze hatten aus deutscher Sicht das bessere Ende für sich und haben sich den WM-Start verdient.“

Brendel hatte die erste Enttäuschung schnell überwunden und meinte: „So ist der Sport, dazu gehören auch Niederlagen. Das ist nicht so optimal für uns gelaufen. Auf den entscheidenden letzten Metern hat es nicht mehr so gepasst. Da hat man eben gemerkt, dass wir nach der langen Pause nach Olympia noch Trainingsrückstand haben. Da hilft jetzt kein Jammern, wir müssen das Ergebnis akzeptieren.“

Brendel konzentriert sich nun auf den Einer

Damit bleibt es beim seit Jahren praktizierten Bäumchen-wechsel-dich-Spiel im Deutschen Kanuverband (DKV), denn erneut wird es beim Saisonhöhepunkt eine andere Besetzung im C2 geben. Das ist aber nicht das Aus für die Kombination Brendel/Vandrey. „Wir bleiben zusammen“, sagte Brendel, „greifen 2018 für die WM wieder an. Und das Jahr ist ja noch nicht vorbei.“ Nächstes Wochenende beim Weltcup in Belgrad wird sich der 29-Jährige wieder auf den Einer über 1000 Meter konzentrieren, zudem mit Vandrey im C2 über 500 Meter starten. Außerdem wird es bei der WM einen Canadier-Vierer über 1000 Meter geben. Brendel und Vandrey müssen nun auf andere WM-Optionen setzen.

Rauhe siegt mit dem Kajakvierer

Derweil hat Oldie Ronald Rauhe sein WM-Ticket im Kajak-Vierer über 500 Meter sicher. Der 35-Jährige feierte in Szeged einen souveränen Weltcupsieg im neuformierten Quartett. Seine Potsdamer Vereinsgefährtin Franziska Weber musste sich mit Tina Dietze (Leipzig) – beide holten 2012 Olympiagold und 2016 Olympiasilber – im Kajakzweier über 500 Meter mit Rang vier begnügen. Im Vierer, zu dem auch Tabea Medert aus Potsdam gehörte, reichte es nur zu Platz sieben.

Von Peter Stein

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