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Der Kapitän geht früh schlafen

Wasserball Der Kapitän geht früh schlafen

Der Wasserball-Bundesligist OSC Potsdam absolviert am Wochenende gleich zwei Spiele. Mit zwei Siegen will Kapitän Matteo Dufour in der Tabelle klettern. Ziel ist Platz eins. Die Doppelbelastung sei konditionell kein Problem, sagt der dienstälteste Spieler des OSC. Dennoch hat er sich für Samstagabend eine spezielle Vorbereitung vorgenommen.

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Matteo Dufour spielt seit 2010 beim OSC.

Quelle: Benjamin Feller

Potsdam. Das Samstagabend-Programm könnte spannender sein. Doch für Nachtleben hat Matteo Dufour, Kapitän des Wasserball-Bundesligisten OSC Potsdam, keine Zeit. Nach dem Spiel am Samstag (18 Uhr, Brauhausberg) gegen die Wasserfreunde Fulda beginnt sofort die Vorbereitung auf das zweite Heimspiel des Wochenendes am Sonntag (16 Uhr) gegen den Duisburger SV. „Deshalb geht’s Samstag nach dem Spiel nach Hause“, sagt Dufour. „Ausruhen und früh schlafen gehen.“

Selbstbewusst nach Sieg gegen Duisburg

Zwei Bundesligaspiele an einem Wochenende seien zwar eine besondere Belastung, räumt der 24-Jährige ein. „Aber wir sind alle körperlich gut vorbereitet, um zwei Spiele zu überstehen.“ Außerdem kann das Team von Trainer Alexander Tchigir selbstbewusst sein. Am Wochenende zog es durch ein 15:6 gegen den Sonntagsgegner Duisburger SV zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte in die Endrunde des deutschen Wasserball-Pokals ein. Gegen das Tabellenschlusslicht der B-Gruppe Fulda ist am Samstag eh ein Sieg Pflicht. Und auch im Nachholspiel gegen Spitzenreiter Duisburg soll ein voller Erfolg her. „Wir wollen Erster werden“, sagt Dufour. „Vor Weihnachten haben wir zweimal verloren. Das wollen wir wiedergutmachen. Deshalb dürfen wir uns jetzt keine Ausrutscher mehr erlauben.“

Dienstältester Spieler des OSC Potsdam

Der Italiener achtet seit dieser Saison noch mehr darauf, dass sich alle den sportlichen Zielen unterwerfen. Er übernahm das Kapitänsamt von Marc Langer. Verantwortung habe er aber auch vorher bereits getragen. „Ich habe schon immer versucht, der Mannschaft so gut wie möglich zu helfen.“ Jetzt müsse er allerdings in entscheidenden Situationen noch mehr vorangehen. Dufour: „Ich schieße bei einem knappen Spielstand oder gebe außerhalb des Wassers Tipps und motiviere die jungen Spieler.“ Trotz seiner erst 24 Jahre ist der Student bereits der dienstälteste Spieler des OSC Potsdam.

Von Ronny Müller

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