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Die besondere Kanu-Party

13. Potsdamer Kanalsprint Die besondere Kanu-Party

Wieder einmal zog es am Sonntagnachmittag tausende Zuschauer an den Stadtkanal. Beim 13. Potsdamer Kanalsprint zeigten sich die Kanu-Asse in bester Wettkampflaune und schrieben fleißig Autogramme.

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Ronald Rauhe zeigte einmal mehr, wer Herr im Stadtkanal ist.

Quelle: foto: Friedrich Bungert

Potsdam. Mit ihrem pinkfarbenen Kopfschmuck samt Schleier sah Sabrina Hering ein bisschen aus wie Aladin aus „1001 Nacht“. Eine fast märchenhafte Geschichte hatte die Kanu-Weltmeisterin am Sonntagnachmittag beim 13. Potsdamer Kanalsprint zu erzählen, bei dem sie ihren Junggesellinnenabschied standesgemäß beendete. An ihrer Halskette baumelte der goldene Ring – übrigens samt einem Kanu und einem Paddel als Schmuckstücke – den sie am nächsten Freitag in Hannover mit ihrem Verlobten Paul Pradler tauschen wird. Mit von der lustigen „Damen-Party“ waren auch Tina Dietze, Franziska Weber und Steffi Kriegerstein, mit denen die 25-jährige Hering bei Olympia 2016 und jüngst bei der WM jeweils Silber im Kajak-Vierer über 500 Meter gewonnnen hatte. „Samstag sind wir ein bisschen durch Berlin gezogen“, verriet sie. Die Potsdamer Olympiasiegerin Weber präzisierte: „Das war ein richtig schöner Mädels-Tag. Erst gab es Frühstück bei mir zu Hause und dann ging es nach Berlin, wo wir einen Pole-Dance-Kurs belegt haben.“ Wer sich beim erotischen Tanz an der Stange am geschicktesten aus dem Paddler-Quartett anstellte, wollte sie nicht verraten. Am Abend ging es noch zum Lollapalooza-Festival bis in den nächsten Morgen hinein.

Junggesellinnenabschied mit Paddeleinlage

Ein paar Stunden später wirkten Hering und Co. schon wieder munter wie ein Fisch im Wasser. Sie schaffte es beim Kanalsprint vor 2200 Zuschauern, die nicht nur die einheimischen Kanu-Asse vom KC Potsdam, sondern auch die nationalen und internationalen Gäste lautstark anfeuerten, bis ins K.o.-Finale. Dort siegte die Französin Sarah Guyot im Kajak-Einer, während Weber Dritte wurde.

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Nationale und internationale Kanu-Asse lieferten sich beim 13. Potsdamer Kanal-Sprint am Sonntag wieder spannende Rennen. Dabei gab es auch einige Überraschungen.

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Am nächsten Freitag wird die Potsdamerin auch bei Herings Hochzeit dabeisein. „Wir verstehen uns wirklich alle ganz prima. Das war von Anfang an so, seit wir im Vorjahr erstmals gemeinsam im Boot gesessen haben. Wir sagen uns auch ehrlich die Meinung. Das ist sicher ein Geheimnis für unseren Erfolg.“

Ronny Rauhe bleibt Herr im Stadtkanal

Den ist Sebastian Brendel, Dreifach-Olympiasieger und der frischgebackener Dreifach-Weltmeister von Racice, gewohnt. Aber am Sonntag musste er sich im Canadier-Einer dem Ungarn Jonatan Hajdu geschlagen geben, nachdem Brendel im Halbfinale, wie der spätere Dritte Jan Vandrey, im Ziel ein unfreiwilliges Bad im Stadtkanal genommen hatte. Statt kalter Dusche ballte Ronny Rauhe die Siegerfaust. Der Turbo-Paddler pflügte durch das Wasser und siegte im Kajak-Einer im Finale gegen Birkas Balazs (Ungarn). „Der Kanalsprint ist einfach super, toll wie die Zuschauer mitgehen“, jubelte Weltmeister Rauhe nach seinem letzten Saisonrennen. „Juhu, endlich Urlaub!“

Von Peter Stein

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