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Duell der Konter-Spezialisten

Wasserball Duell der Konter-Spezialisten

Die Wasserballer des OSC Potsdam wollen in den Playoffs den Aufstieg in die A-Gruppe der Bundesliga schaffen. Hannes Schulz war schon 2011 dabei, als die Potsdamer erstmals in die Beletage der Bundesliga kletterten. Der 25-Jährige erinnert sich noch genau an den letzten Wurf zwei Sekunden vor Schluss.

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Hannes Schulz schoss Potsdam schon 2011 nach oben.

Quelle: OSC

Potsdam. Es war eines der emotionalsten Spiele in der bisherigen Karriere von Hannes Schulz. „Das war sensationell“, erinnert sich der Wasserballer des Bundesligisten OSC Potsdam an den 2. April 2011. Damals schaffte der OSC mit einem 8:7-Sieg in den Playoffs gegen den SSV Esslingen den erstmaligen Aufstieg in die A-Gruppe der Bundesliga. Schulz lässt die letzte Spielminute von damals noch einmal Revue passieren: „Wir kassieren 19 Sekunden vor Schluss durch einen Strafwurf den 7:7-Ausgleich. Dann nehmen wir einen Timeout und besprechen den letzten Spielzug. Nach einem Foul an Marc Langer bekommen wir zwei Sekunden vor Spielende einen Strafwurf.“ Schulz trifft und sichert den entscheidenden dritten Sieg in der Aufstiegsserie. „Die Halle stand Kopf, das war der Wahnsinn.“ Für Schulz war es gleichzeitig eine Art Abschiedsgeschenk an seinen Verein. Denn anschließend wechselte er zu Spandau 04. „Schön, dass ich mithelfen konnte, dass der OSC aufsteigt.“

Selbstbewusste Potsdamer

Seit 2014 ist Schulz zurück und nimmt einen weiteren Anlauf zum Aufstieg. Am Samstag (18 Uhr, Brauhausbad) empfängt der OSC den SVV Plauen zum Playoff-Start. „Unser Ziel ist der Aufstieg“, sagt Schulz. „Wir haben die B-Gruppe gewonnen und wollen den Schwung mitnehmen. Plauen ist in der A-Gruppe nur Achter geworden und ist derzeit bestimmt nicht besonders selbstbewusst.“ Der 25-Jährige weiß aber auch, dass Plauen insbesondere zuhause keine Laufkundschaft ist. „In Plauen ist es schwer zu gewinnen, aber wir müssen dort wenigstens einen Sieg holen.“ Denn die Sachsen haben den Vorteil, dass sie drei Mal Heimrecht haben, Potsdam nur zwei Mal. Beide Teams kennen sich gut, haben im Januar gemeinsam ein Trainingslager absolviert. Schulz: „Es sind beides spritzige Mannschaften, die starke Torhüter haben und von ihren Kontern leben. Wer in einem heißen Tanz den kühleren Kopf behält, der gewinnt.“

Freie Tage zum durchschnaufen

Im Vorjahr gelang das nicht. Das Playoff-Aus gegen die White Sharks Hannover sei aber abgehakt. „Das war eine Drucksituation, aus der man lernen muss. Die Mannschaft hat jetzt schon mehr Erfahrung.“ Das Team von Trainer Alexander Tchigir sei gut vorbereitet. „Seit dem Abschluss der B-Gruppe haben wir intensiv gearbeitet.“ Es gab Einheiten mit Spandau und Wedding. Über Ostern gab es drei Tage frei. „So konnten alle noch einmal den Kopf frei kriegen.“ Denn die kommenden Wochen werden anstrengend.

Von Ronny Müller

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