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Keine Lust auf Überstunden

Wasserball Keine Lust auf Überstunden

Die Wasserballer des OSC Potsdam wollen am Samstag den erstmaligen Halbfinaleinzug perfekt machen. Damit wäre die direkte Qualifikation für den Europapokal verbunden. Nach dem 19:10-Sieg im ersten Spiel in Esslingen geht die Mannschaft von Coach Alexander Tchigir selbstbewusst in die zweite Partie.

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Ex-Nationalspieler Erik Miers kehrte 2016 zu seinem Heimatverein OSC Potsdam zurück.

Quelle: foto: sandra seifert

Potsdam. Die Wasserballer des OSC Potsdam haben keine Lust auf Überstunden. Sie wollen bereits am Samstag (18 Uhr, Brauhausberg-Bad) die erstmalige Teilnahme am Halbfinale um die deutsche Meisterschaft eintüten. Dazu ist ein Sieg gegen den SSV Esslingen nötig. Anderenfalls steigt am Sonntag (15 Uhr) an gleicher Stelle ein entscheidendes drittes Match. „Wir wollen schon am Samstag alles klar machen“, betont Linksaußen Erik Miers.

19:10 in der Kälte

Der Optimismus kommt nicht von ungefähr. Die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir gewann am Wochenende das erste Spiel der Best-of-three-Serie in Esslingen deutlich mit 19:10. „Wir nehmen aus dem Spiel jede Menge Selbstvertrauen mit“, sagt Miers. „Wir waren auswärts gut. Und Zuhause sind wir noch stärker.“ Immerhin haben die Potsdamer im Brauhausberg-Bad in der laufenden Saison nur gegen die drei Topteams der Liga verloren. Gegen alle anderen Kontrahenten gab es einen Sieg. Miers: „Auch am Samstag wollen wir im eigenen Becken alles unter Kontrolle behalten.“

Widrigkeiten ausgeblendet

Wichtig ist, dass alle OSC-Schwimmer gesund sind. Erik Miers hätte es nicht überrascht, wenn sich der eine oder andere bei Spiel 1 in Esslingen einen Infekt eingefangen hätte. Denn bei 13 Grad Celsius Außentemperatur hatte das Freibecken nur 20 Grad Celsius Wassertemperatur. „Aber es sind alle gesund geblieben.“ Den 33-Jährigen beeindruckte, wie die Mannschaft die Widrigkeiten ausgeblendet hat. „Letztendlich hatte Esslingen mit den Bedingungen mehr Probleme als wir.“

Erik Miers ist mit seiner ersten Saison nach der Rückkehr zu seinem Heimatverein zufrieden. „Wir wollten Vierter in der Hauptrunde werden, das haben wir geschafft.“ Der Ex-Nationalspieler habe sich anfangs etwas zurückgenommen. „Ich musste erstmal alle kennenlernen.“ Auch wenn er sich nicht als Anführer sehe, nehme er mittlerweile etwas mehr Einfluss. „Wenn mir bei den jüngeren Spielern etwas auffällt, dann spreche ich das auch an.“

Miers hängt noch eine Saison dran

Allzu viel musste er in dieser Spielzeit aber gar nicht sagen. Auch wenn es anfangs nicht rund lief. „Da war die Einstellung, wir haben eine gute Mannschaft und es wird schon funktionieren.“ Doch zunächst gab es überraschende Niederlagen. „Die Truppe hat nun eine bessere Einstellung und weiß, dass kein Spiel ein Selbstläufer ist. Diese psychische Entwicklung ist für mich die größte Leistung.“ Andreas Ehrl, Wasserball-Abteilungsleiter beim OSC, schlägt in die gleiche Kerbe: „Die Mannschaft ist in diesem Jahr gereift. Die Mischung aus erfahrenen und sehr jungen Spielern macht uns sehr variabel. Jetzt müssen wir noch einmal alles abrufen, danach haben wir nichts mehr zu verlieren.“

Denn im Halbfinale ginge es wohl gegen den großen Favoriten Spandau 04. Außerdem wäre die direkte Qualifikation für den Europapokal perfekt. Dann wäre auch Erik Miers dabei. Der Potsdamer hat dem Verein signalisiert, dass er auch in der kommenden Saison an Bord wäre.

Von Ronny Müller

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