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Keiner trainiert härter

Wasserball Keiner trainiert härter

Die Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam haben den Sieg in der B-Gruppe schon sicher. Nun träumt das Team von Trainer Alexander Tchigir vom Aufstieg in die A-Gruppe. Der erst 17-jährige Dennis Strelezkij hat sich sogar in den Fokus der A-Nationalmannschaft gespielt.

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Dennis Strelezkij steht vor dem Debüt im Nationalteam.

Quelle: Verein

Potsdam. Die Pflicht ist abgehakt, nun kann der Traum wahr werden. Wasserball-Bundesligist OSC Potsdam hat sich vorzeitig die Meisterschaft in der B-Gruppe gesichert und fiebert den Playoff-Spielen um den Aufstieg in die A-Gruppe entgegen. Nach dem 22:6 gegen den SV Weiden sind die Potsdamer mit elf Siegen aus 13 Partien am letzten Spieltag in Duisburg nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Nun gegen Plauen

Im April nimmt die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir den dritten Anlauf, um in die Beletage des deutschen Wasserballs zurückzukehren. Gegner ist der Achte der A-Gruppe, der SVV Plauen. „Wenn keiner mehr krank wird, haben wir eine echte Chance auf den Aufstieg“, sagt André Laube, der sportliche Leiter des OSC. Bei einem Erfolg in der Best-of-five-Serie würde der OSC in der kommenden Saison in der A-Gruppe antreten und im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft auf den Seriensieger Spandau 04 treffen.

Tägliches Training

Während Potsdam dort krasser Außenseiter wäre, kam die Meisterschaft in der B-Gruppe erwartet. Die Tchigir-Truppe hat die höchste Trainingsintensität, keine andere Mannschaft der B-Gruppe trainiert täglich. „Das zahlt sich im Laufe der Saison aus“, sagt Laube. Am Beginn der Runde lief es noch nicht ganz rund bei den Jungs vom Brauhausbergbad. Durch zwei unerwartete Niederlagen kurz vor Weihnachten daheim gegen Wedding und in Weiden schien Platz eins in Gefahr zu geraten. Doch in der Rückrunde präsentierte sich der OSC souverän. Laube: „Wir haben die individuell beste Mannschaft.“

Strelezkij bei der Nationalmannschaft

Insbesondere Ferdinand Korbel sowie die Neuzugänge Reiko Zech und Dennis Strelezkij ragten dabei heraus. Center Korbel legte eine starke Rückrunde hin. Centerverteidiger Zech markierte 29 Treffer und avancierte zum besten Torjäger des OSC. Außenspieler Strelezkij kommt in seiner ersten Bundesliga-Saison bisher auf 26 Tore. „Normalerweise dauert es länger, bis Neuzugänge integriert sind“, sagt Laube. Der 17-jährige Strelezkij galt bei seiner Verpflichtung 2015 als eines der größten deutschen Talente. Er hat seinen Ruf bestätigt. In dieser Woche ist Strelezkij zu einem Lehrgang der A-Nationalmannschaft in Würzburg eingeladen. Möglicherweise gibt er bei einem Testspiel gegen Ungarn sein Debüt. Dann könnte sich der Sportschüler Hoffnungen machen, mit dem Nationalteam die Olympia-Qualifikation Anfang April in Triest zu spielen.

Auftakt am 9. oder 14. April

Davon hängt ab, wann der OSC die Playoff-Serie gegen Plauen beginnt. Fährt Strelezkij nach Italien, steigt das erste Spiel am 14. April in Potsdam, wenn nicht bereits am 9. April. Nach zwei Partien in Plauen würde das zweite Heimspiel am 21. April in Potsdam steigen.

Von Ronny Müller

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