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OSC-Medaillentraum ist geplatzt

Potsdam unterliegt im Spiel um Platz 3 OSC-Medaillentraum ist geplatzt

Der Potsdamer Medaillentraum ist geplatzt: Die Bundesliga-Wasserballer des OSC Potsdam unterliegen am Sonntag im Spiel um Platz 3 des Wasserball-Pokals knapp im Fünfmeterwerfen. Ein Sieg gegen den SSV Esslingen wäre der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte gewesen. Torhüter Marc Langer kann aber dem Ganzen auch etwas Positives abgewinnen.

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Harte Zweikämpfe im Potsdamer Bad am Brauhausberg.

Quelle: Detlev Scheerbarth

Potsdam. Marc Langer saß nach dem Spiel um Platz drei um den deutschen Wasserball-Pokal am Beckenrand und trauerte immer noch dem vergebenen Fünfmeter hinterher, der den OSC Potsdam um den größten Erfolg der Vereinsgeschichte brachte. „Ich hätte ihn gerne geworfen“, sagte der Torhüter nach dem 4:5 nach Fünfmeterwerfen gegen den SSV Esslingen im Final-Four-Turnier. Doch die Regeln verboten es dem Kapitän. So musste Artur Tchigir als zweiter von fünf Schützen ins Wasser – und verwarf vor 500 Zuschauern. Langer wäre prädestiniert gewesen, bis vergangene Saison spielte er noch im Feld und war dort der Fünfmeterschütze vom Dienst.

Am Sonntag traf sich die deutsche Wasserball-Elite zum "Final Four" im Bad am Brauhausberg in Potsdam. Für den OSC platzte der Medaillentraum, die Potsdamer kamen nur auf Platz 4.

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Doch einen möglichen Erfolg vergaben die Potsdamer in der regulären Spielzeit, in der das Team dem Bundesligisten aus der A-Runde ein 9:9 (4:1, 0:5, 3:1, 2:2) abtrotzte. „Das zweite Viertel war der Knackpunkt“, sagte André Laube, Abteilungsleiter des Tabellenzweiten der Hauptrunde B der Bundesliga. Im zweiten Viertel waren die OSC-Wasserballer mit 0:5 untergegangen, nachdem sie das erste Viertel noch dominiert hatten. „Es hat viel Kraft gekostet, den Rückstand aufzuholen. Hätten wir konstant gespielt, wäre es einfacher geworden. Ein Sieg war möglich“, resümierte Coach Alexander Tchigir.

Doch bei Marc Langer setzte kurz nach der Niederlage auch wieder die Freude über das Erreichte ein. „Man sieht, dass sich die Mannschaft in den letzten drei Jahren absolut entwickelt hat“, erklärte der Keeper. 2012 hatte der OSC zum ersten Mal am Final-Four-Turnier teilgenommen und war im Halbfinale und Spiel um Platz drei jeweils klar unterlegen. Drei Jahre später verlor das Team im Halbfinale gegen Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 mit 3:10. Die Berliner sicherten sich am Sonntag im Finale gegen Waspo 98 Hannover erneut den Titel, bei den Frauen gewann Bayer 08 Uerdingen. „Wir sind jetzt einmal verdient und einmal unverdient Vierter geworden“, sagte Langer. „Aber auf der Leistung lässt sich aufbauen.“

Von Stephan Henke

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