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OSC-Nachwuchs spielt sich auf den zweiten Platz

Ostdeutsche Wasserball Meisterschaft: Die U13 hält mit OSC-Nachwuchs spielt sich auf den zweiten Platz

Britz kann kommen! Die Spieler des U13-Nachwuchses vom OSC Potsdam haben sich die Endrundenteilnahme um den Ostdeutschen Wasserball-Titel gesichert. Jetzt sind sie den Medaillen schon ein kleines Stück näher gerückt. Eine Niederlage mussten sie im Fünferturnier am Wochenende allerdings einstecken.

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Mit der Turnierleistung zufrieden aber auch geschafft - Potsdams U13 Wasserballer.

Quelle: Privat

Mit viel Kampfgeist und Einsatz sicherten sich die Spielerinnen und Spieler des U13-Nachwuchs‘ vom OSC Potsdam die Endrundenteilnahme um den Ostdeutschen Wasserball-Titel. In dem Fünferturnier überzeugten die von Gregor Karstedt trainierten Potsdamer mit Siegen gegen den Erfurter SSC, Gastgeber SC Wedding und SV Zwickau 04 und mussten sich lediglich dem späteren Vorrundensieger SG Neukölln geschlagen geben. Damit erarbeitete sich der OSC eine gute Ausgangssituation für die Medaillenkämpfe Anfang Juli im Britzer Sportbad.

Im ersten Spiel der Havelstädter am Samstagnachmittag starteten die Karstedt Schützlinge gegen den Erfurter SSC recht ordentlich. Der spätere Turnier-Letzte konnte Potsdams Defensive im ersten Spielabschnitt nicht überwinden, so dass der OSC kontern konnte. Mit einer 7:0-Führung ging es in die erste Pause. Im weiteren Spielverlauf wurde auf Potsdamer Seite durchgewechselt und beim Endstand von 20:5 (7:0, 4:1, 6:2, 3:2) konnten sich sieben Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Unüberlegt und überhastet

Nach kurzer Pause startete der OSC in seinem zweiten Spiel gegen die SG Neukölln. Hier gelang es, den favorisierten Süd-Berlinern bis zur Halbzeit Paroli zu bieten. In einer sehr sehenswerten Partie verteidigten die Potsdamer beherzt und erkämpften ein 3:3-Unentschieden im ersten Viertel, wobei gleich zweimal Potsdams Center Marc Lehmann die Führungstreffer für seine Mannschaft erzielte. Auch im zweiten Spielabschnitt konnte der OSC noch mithalten und musste lediglich mit zwei Toren Rückstand in die Halbzeitpause gehen. Nach dem Seitenwechsel wurden offenbarten sich allerdings konditionelle Nachteile. So kam es im dritten Viertel zu unüberlegten und überhasteten Aktionen im Potsdamer Angriff, welche von Neukölln konsequent ausgenutzt wurden. Mit einem 1:6 in diesem Spielabschnitt setzten sich die Berliner vorentscheidend zum 6:13 aus Potsdamer Sicht ab. Im Schlussviertel war dann vollends die Luft raus und Neukölln traf noch dreimal zum 6:13 (3:3, 2:4, 1:6, 0:3)-Endstand.

Hart umkämpfter Sieg

Am Sonntagmorgen mussten die Havelstädter gegen den Gastgeber SC Wedding ran. Gegen die Hausherren spielte der OSC in den vergangenen Partien recht unbeständig. Daher war die Anspannung vor dem Spiel auf beiden Seiten recht hoch. Das war mit Spielbeginn auch deutlich zu spüren. Gleich sechs Zeitstrafen und vier Tore im ersten Spielabschnitt ließen keinen Zweifel am Siegeswillen beider Teams. Trotz optischer Überlegenheit gelang es den Potsdamern zu selten, ihre Angriffe in Tore umzumünzen. Das machten die Hausherren besser und entschieden das erste Viertel mi 2:1 für sich. Nach motivierenden Worten des Trainers starteten die OSC-Spieler mit einem schnellen Doppelpack und erkämpften sich erstmals die Führung in dieser Partie. Ein Gegentreffer kurz vor dem Viertelende sorgte für den 3:3 Halbzeitstand. Nach der Pause schworen sich die Sportlerinnen und Sportler von Trainer Karstedt noch einmal ein und Mannschaftskapitän und auffälligster Akteur Tilman Voigt sorgte für die erneute Potsdamer Führung. In der weiterhin hart umkämpften Partie konnten die Weddinger zwar noch einmal ausgleichen, doch sorgten zwei schnelle Tore für den ersten Zwei-Tore-Vorsprung zugunsten der Potsdamer. Kurz vor Viertelende verkürzten die Berliner und hielten das Spiel weiterhin offen. Im letzten Spielabschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Zeitstrafen für Wedding und Potsdam konnten beidseitig nicht in Tore verwertet werden. Gut zwei Minuten vor dem Ende traf Lehmann als einziger in diesem Viertel und sicherte dem OSC den wohlverdienten 5:7 (2:1, 1:2, 2:3, 0:1)-Sieg.

Der Kampfgeist ist da

Gegen den SV Zwickau 04 startete der OSC mit einem 0:5 im ersten Spielabschnitt sehr sicher in sein letztes Turnierspiel. In dieser Partie kamen vor allem auch die Spieler der zweiten Reihe viel Einsatzzeit, was den weiteren Spielverlauf zwar recht ausgeglichen, aber zu keiner Zeit gefährdet, gestaltete. Am Ende siegten die Potsdamer mit 10:14 (0:5, 4:2, 1:4, 5:3) Toren und dürfen insgesamt mit dieser Turnierleistung zufrieden sein.

„Wir haben gesehen, dass wir mit den Favoriten teilweise sogar mehr als mithalten können. Am Ende scheitern wir aber noch zu oft an uns selbst. Das sieht man an der inkonsequenten Chancenverwertung und den Defiziten im konditionellen Bereich. Das heißt, dass wir zur Endrunde besonders in diesen Bereichen arbeiten müssen. Vom kämpferischen Einsatz und mannschaftlichen Auftreten war das schon sehr ordentlich“,  lobte Trainer Karstedt seine Schützlinge nach dem Turnier.

Für den OSC aktiv waren: Leno Spuhl (TW), Marc-William Lehmann (14 Tore), Carmen Haase (5), Simon Kuhn (5),  Tilman Voigt (6), Moritz Bogaczyk, Levin Lill (13), Maté Drzimalla (1), Maurice Schmidt (1), Paul Frank, Lea Bartkowiak, Matthäus Welzel (2), Philipp Kolesnik, Richard Rusinek, Paul Hinze

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