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OSC Potsdam im Pokal erneut ohne Medaille

Wasserball OSC Potsdam im Pokal erneut ohne Medaille

Der Traum von einer Medaille platzte in Unterzahl. Im Halbfinale der Pokal-Endrunde in Krefeld wurde Hannes Schulz für eine vermeintliche Tätlichkeit des Beckens verwiesen. Doch Videoaufnahmen belegen, dass es keinen Faustschlag gegeben hat.

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Hannes Schulz wurde gesperrt.

Quelle: Verein

Krefeld. Die Wasserballer des OSC Potsdam haben bei der dritten Teilnahme an der Pokal-Endrunde zum dritten Mal eine Medaille verpasst. Im Konzert der Branchenführer spielten die Potsdamer am Wochenende in Krefeld nur die vierte Geige. Trotz der Freude über die erneute Teilnahme überwiege die Enttäuschung, sagte der sportliche Leiter André Laube. „Denn die Ausgangssituation war so optimistisch wie noch nie.“

Am Ende fehlt die Kraft

Im Halbfinale unterlag der OSC mit 8:13 dem Gastgeber Bayer Uerdingen, den Fünften der Bundesliga-A-Gruppe. Im vorweggenommenen Endspiel setzte sich Serienmeister Spandau 04 gegen den Dritten der A-Gruppe ASC Duisburg mit 7:6 durch. Potsdam, Aufsteiger in die A-Gruppe, hatte also den schlagbarsten Gegner zugelost bekommen. „Aber wir haben gegen Uerdingen nicht unser bestes Spiel gemacht“, räumte Laube ein. „Hinten raus hat die Substanz gefehlt.“ Zumal Gabriel Satanovsky (Nasenbeinbruch) angeschlagen war und Thilo Popp (Kopfverletzung) fehlte. Laube: „Für einen Sieg hätten wir zehn Prozent besser spielen müssen. Wir müssen uns aber auch nicht entschuldigen, schließlich waren wir Außenseiter.“

Ausschluss für Hannes Schulz

Bis fünf Minuten vor Schluss war die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir beim Stand von 8:10 noch im Rennen. Doch dann wurde der Potsdamer Hannes Schulz mit einem Ausschluss des Beckens verwiesen und der OSC musste vier Minuten in Unterzahl überstehen. In dieser Zeit zog Uerdingen davon. „Es gab eine Rangelei“, erzählt Laube. „Der Schiedsrichter hat einen Faustschlag gesehen. Das Video zeigt aber, dass es den nicht gab. Auch Uerdingens Spieler hat das zugegeben.“ Dennoch schied Schulz aus und fehlte am Sonntag im Spiel um die Bronzemedaille.

Wertvoller Lerneffekt

Ein Viertel hielt Potsdam gegen Duisburg mit (3:4). „Da haben die Jungs volle Pulle gespielt. Aber danach war der Reifen runter“, so Laube. Dann brachen Erschöpfung und Enttäuschung durch. „Am Ende sah man die Unterschiede“, bewertete Laube das 6:21. Doch der Lerneffekt sei für die nächste Saison nicht unbedeutend. Am Samstag (16 Uhr) wollen die Potsdamer beim zweiten Playoffspiel des Meisterschafts-Viertelfinales bei Spandau zeigen, dass der Abstand nicht so groß ist. Spandau holte sich den Pokal durch ein 18:9 gegen Uerdingen.

Von Ronny Müller

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