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OSC-Präsident will Kanalsprint weiterhin im Stadtkanal

Potsdam OSC-Präsident will Kanalsprint weiterhin im Stadtkanal

In der Debatte um die Zukunft des Kanalsprints gibt es eine Wende. Vergangene Woche hieß es noch, die Veranstaltung werde nicht mehr im Potsdamer Stadtkanal stattfinden. Nun hat der Präsident des OSC Potsdam, Rainer Speer, klar gestellt: Der Kanalsprint bleibt im Stadtkanal. Einen Termin für 2017 gibt es aber noch nicht.

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Kanalsprint der Kanuten 2016 im Stadtkanal.

Quelle: Foto: Friedrich Bungert

Potsdam. Rolle rückwärts in Sachen Kanalsprint der Kanuten. Rainer Speer, der Präsident des OSC Potsdam, dem der veranstaltende KC Potsdam angehört, erklärte am Freitag: „Natürlich stehen alle Veranstaltungen jährlich auf dem Prüfstand. So hat auch im Rahmen der Kanuten dazu eine Diskussion stattgefunden, deren offenes Ergebnis leider falsch interpretiert wurde. Alle Bemühungen der Kanuten und der vielen Unterstützer des Kanusports gehen in eine Richtung und die heißt, der Kanalsprint wird weiter in Potsdam auf dem Stadtkanal stattfinden.“

OSC-Präsident Rainer Speer

OSC-Präsident Rainer Speer.

Quelle: Bernd Gartenschläger

In der vorigen Woche war in der Potsdamer Stadtverordneten-Versammlung bekannt geworden, dass der Kanalsprint 2017 nicht im Stadtkanal stattfindet. Nun also das Machtwort des OSC-Chefs und ehemaligen Brandenburger Finanzministers. Andreas Gerlach, OSC-Vizepräsident, bestätigte auf MAZ-Nachfrage: „Wir wollen unbedingt am Kanalsprint im Stadtkanal festhalten. Die Gespräche mit Sponsoren laufen, natürlich wollen wir die Veranstaltung kostendeckend durchführen.“ Dem Ausweichort Alte Fahrt erteilte er eine Absage. „Dort sind die Strömungsverhältnisse so kompliziert, dass an einen regulären Wettkampf nicht zu denken ist.“ Einen konkreten Termin gebe es noch nicht.

Speer betonte: „Der Potsdamer Kanalsprint ist weltweit einmalig. Sowohl die Zuschauer- als auch die Medienresonanz bestätigen, der Kanalsprint gehört in eine Kanurennsporthochburg wie Potsdam. Namen wie Katrin Wagner-Augustin, Franziska Weber, Sebastian Brendel oder Ronny Rauhe sind Markenzeichen und wirken für die brandenburgische Landeshauptstadt. Die Verbindung der weltweit einmaligen Veranstaltung und der Präsentation der Besten in ihrer Heimatstadt ist nicht aus dem Sportleben Potsdams wegzudenken. “

Von Peter Stein

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