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OSC startet beim Bundesliga-Auftakt gegen Fulda

Werden sie ihrer Favoritenrolle gerecht? OSC startet beim Bundesliga-Auftakt gegen Fulda

Sonnabend geht es wieder los! Dann startet die Deutsche Wasserball-Liga in die Saison 2015/16. Der OSC Potsdam gilt beim ersten Spiel gegen den Aufsteiger SC Wasserfreunde Fulda als Favorit. Doch schon die Generalprobe war für die Sportler wackelig. Können sie ihrer Favoritenrolle überhaupt gerecht werden? Druck solle jedenfalls nicht gemacht werden.

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Bestreitet am Sonnabend sein erstes DWL-Spiel: Jugend-Nationalspieler Thilo Popp.

Quelle: Sandra Seifert

Die Deutsche Wasserball-Liga startet am Sonnabend in die Saison 2015/16. Der OSC Potsdam muss zum Auftakt beim Aufsteiger SC Wasserfreunde Fulda seiner Favoritenrolle gerecht werden. Nach der etwas wackligen Generalprobe (10:8) vor Wochenfrist gegen den süddeutschen Zeitligisten SV Würzburg 05 im deutschen Pokal sind die Jungs von Trainer Alexander Tchigir gewarnt. „Wenn wir nicht mit hundertprozentiger Konzentration spielen, spielen wir nicht gut“, erklärte Rechtsaußen Hannes Schulz nach dem Auftritt gegen Würzburg. „Das wollen wir gegen Fulda besser machen, um mit einem guten Gefühl in die Saison zu starten.“

Erklärtes Ziel der Havelstädter ist eine Spitzenposition der DWL-B-Gruppe, um über die Qualifikationsspiele in die A-Gruppe aufzusteigen. „Wir sollten das Team nicht zu sehr unter Druck setzen“, warnt André Laube, sportlicher Leiter der Wasserball-Abteilung im OSC. „Die letzten beiden Jahre sind wir am Wiederaufstieg gescheitert. Jetzt sollte sich das neuformierte Team erst einmal finden.“ Das Gesicht der Mannschaft hat sich im Vergleich zu den beiden Vorjahren sehr verändert. Die Leistungsträger Spencer Hamby und Lukas Küppers sind zum Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 gewechselt, um sich dort den Herausforderungen der Champions League zu stellen. Die beiden agilen Außenspieler Jan Zoske (SG Neukölln) und Julian Drachenberg (SC Wedding) haben sich ebenfalls für andere Vereine der Region entschieden. Mit Michael Knelangen (SC Neustadt) im Tor, Centerverteidiger Reiko Zech (Neukölln), Center Maximilian Ghalayini (Spandau) und Dennis Strelezkij (Düsseldorfer SC) konnten allerdings motivierte Kräfte gewonnen werden, die sich in der Vorbereitung bereits sehr positiv präsentierten. Hinzu gehen die Jugendspieler Gabriel Satanovsky, Thilo Popp und Tobias Knüttel aus dem eigenen Nachwuchs mit großer Verantwortung in die neue Spielzeit. „Die Hälfte der Mannschaft hat sich verändert“, so Laube. „Das muss erst zusammenwachsen.“

„Wir werden uns am Sonnabend die beiden Punkte sichern“, so Trainer Tchigir. Wenn sich der OSC mit Aufstiegsambitionen trägt, darf in diesen Partien auch nicht geschwächelt werden, zumal danach direkt zwei Heimspiele gegen die A-Gruppen-Absteiger SG Neukölln (31.10.) und SV Cannstatt (7.11.) folgen.

Dem  Saisonhöhepunkt fiebert hingegen der U15-Nachwuchs des OSC entgegen. Im Endrundenturnier um die Deutsche Meisterschaft ist ein Plätzchen auf dem Treppchen angepeilt. Um topfit ins Turnier zu finden, ist die Truppe von Trainer Philip Uhlig bereits am Mittwoch nach Duisburg gereist. Am Freitag geht es dann mit der ersten Partie gegen Spandau 04 los. Tags darauf trifft der OSC auf die Titelfavoriten White Sharks Hannover sowie SG Neukölln und am Sonntag den SSV Esslingen und ASC Duisburg. „Bedauerlicher Weise haben wir trotz unserer Bewerbung nicht den Zuschlag zur Ausrichtung bekommen“, so Uhlig. „Mit drei Mannschaften aus der Region wäre der Brauhausberg wieder aus allen Nähten geplatzt. Wir freuen uns aber trotzdem auf die Aufgabe und hoffen sehr, eine Medaille zu erkämpfen.“

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