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PSU-Coach Heinrich leitet den Umbruch ein

Hockey PSU-Coach Heinrich leitet den Umbruch ein

Bereits zum dritten Mal trainiert Henning Heinrich die Herren der Potsdamer Sport-Union, vor vier Wochen trat er die Nachfolge von Philipp Koesling an, der sich künftig auf das Damen-Team konzentriert. Heinrich strebt mit dem Herren-Team vor dem Auftakt der Feld-Rückrunde am Sonntag (14 Uhr) bei der SG Rotation Prenzlauer Berg II den direkten Wiederaufstieg an.

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Henning Heinrich trainiert seit vier Wochen das Herren-Team.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Auf der Anlage der Potsdamer Sport-Union herrscht neuerdings beim Training der Herren-Mannschaft ein ziemliches Gedränge. „Am Dienstag war es extrem, 25 Leute. Wir haben den ganzen Nachwuchs reingezogen, das ist die Zukunft“, sagt Trainer Henning Heinrich vor dem Rückrundenstart auf dem Feld am Sonntag (14 Uhr) bei der SG Rotation Prenzlauer Berg II.

Es war seine erste Amtshandlung, die Jugend-A-Spieler zu den Herren in die 1. Verbandsliga zu ziehen. „Es war in gewisser Weise aus der Not geboren. Aber ich bin auch ein Verfechter der Jugend. Das habe ich schon beim ATV Leipzig gemacht, dass ich ganz konsequent gesagt habe, es spielen nur die, die eine bestimmte Trainingsbeteiligung haben“, erzählt der 54-Jährige. Er übernahm das PSU-Team vor rund vier Wochen von Philipp Koesling, der sich nun auf das Damen-Team konzentriert.

Heinrich lebt seit 16 Jahren in Potsdam

Damit schließt sich für Heinrich erneut ein Kreis, es ist das dritte Mal, dass er bei der PSU anheuert. Schon zwischen 1992 und 1995 und von 2006 bis 2009 war er Trainer. Zunächst hatte er der PSU sogar abgesagt, „als ich mitbekommen habe, dass sich keiner findet, habe ich aus alter Verbundenheit zu Potsdam zugesagt“, erzählt Heinrich, der in Berlin und Leipzig Hockey-Läden betreibt und seit 16 Jahren in Potsdam wohnt.

Dabei übernimmt er nicht die leichteste Aufgabe. Gerade erst sind die Herren nach 16 Jahren aus der Hallen-Regionalliga abgestiegen, im vergangenen Sommer auch aus der Feld-Oberliga. In der 1. Verbandsliga sind sie derzeit Tabellenzweiter. „Der Wiederaufstieg ist schon das Ziel, aber er ist für mich persönlich auf dem Feld keine ausgemachte Sache. Die Mannschaft denkt, dass sie fast schon durch ist, das sehe ich nicht so. Aber wir haben auf jeden Fall das Potenzial. Es ist eine hoffnungsvolle Truppe, da sind ein paar sehr große Talente dabei“, erklärt Heinrich, der in seiner Karriere bereits die Damen-Nationalmannschaften von Kuba und Thailand trainiert hat.

Testspiele stimmen den Trainer positiv

Die Testspielergebnisse stimmen ihn zumindest positiv. Gegen Argo Berlin, das eine Liga höher spielt, schaffte das Team ein 3:2. „Von den Älteren war bis auf Hagen Benke und Markus Lotz keiner dabei, und dann gewinnen wir dieses Spiel 3:2, was ich sehr bemerkenswert fand. Und auch gegen Zehlendorf haben wir uns sehr gut verkauft“, freut sich Heinrich, der von seinen Spielern eine Trainingsbeteiligung von 75 Prozent fordert.

Die werden nicht alle schaffen. Drei bis vier ältere Spieler, die durch Job und Familie nicht mehr so viel Zeit haben (Heinrich: „Das ist kein Vorwurf, das ist völlig verständlich.“), werden aus dem Kader gestrichen. „Das hat den ein oder anderen schon pikiert“, sagt Heinrich. Somit stehen beim Neustart am Sonntag wohl viele junge Spieler im Team: „Ich möchte da schon gewinnen“, hofft der neue Trainer auf einen gelungenen Rückrundenauftakt beim Tabellensechsten aus Berlin.

PSU-Damen empfangen TC Blau-Weiß II

Die Hockey-Damen der Potsdamer Sport-Union starten mit einem Heimspiel in die Rückrunde der Feld-Saison.

Am Sonntag (16 Uhr, Hockeyplatz Templiner Straße) empfängt das Team von Trainer Philipp Koesling den Tabellensiebten TC Blau-Weiß II.

Nach sechs von 14 Spieltagen liegen die Potsdamerinnen mit acht Punkten auf Rang fünf, zwei Zähler vor den Gästen aus Berlin.

Wie das Herren-Team wurde auch die Damen-Mannschaft durch einige Nachwuchsspielerinnen verstärkt, die am Sonntag bereits im Kader stehen werden.

Von Stephan Henke

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