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Potsdamer Triathlon-Nachwuchs mit großen EM-Chancen

Triathlon Potsdamer Triathlon-Nachwuchs mit großen EM-Chancen

Drei Junioren vom Bundesstützpunkt in Potsdam starten in Kürze bei der Triathlon-Europameisterschaft in Österreich. Die Nachwuchs-Talente reisen mit berechtigten Medaillenhoffnungen zur EM, bei der der Großteil der deutschen Starter vom Bundesstützpunkt in der brandenburgischen Landeshauptstadt stammt.

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Die Potsdamer EM-Fraktion: Tim Siepmann, Marie Horn und ihr Bruder Moritz Horn (v.l.).

Quelle: foto: Stephan Henke

Potsdam. Der Talente-Stall ist bei den Potsdamer Triathleten weiter gut gefüllt. Bei der anstehenden Europameisterschaft in Kitzbühel/Österreich kommen drei der sechs deutschen Starter vom Bundesstützpunkt.
Die Jüngste: Marie Horn ist erst 15 Jahre alt – und damit die jüngste Starterin bei der Junioren-EM. „Ich will hier erst einmal Erfahrungen sammeln“, sagt die gebürtige Bayerin, die in die 10. Klasse der Sportschule geht. Ihr Trainer sagt: „Marie ist die schnellste Schwimmerin in Triathlon-Deutschland“, erklärt Ron Schmidt – und meint damit nicht nur im Junioren-, sondern auch den Elite-Bereich. „Die Top 15 kann sie schaffen, allerdings ist das im Nachwuchs immer schwer einzuschätzen“, erklärt Ron Schmidt.

Der Newcomer: Erst im Januar wechselte Tim Siepmann aus seiner Heimatstadt Dortmund nach Potsdam. „Weil die Trainingsbedingungen einfach unfassbar gut sind. Das ist nicht zu vergleichen mit den Bedingungen zu Hause. Ich wollte mein Training ein bisschen professionalisieren“, erzählt der 19-Jährige, für den es die erste und zugleich auch die letzte Junioren-EM ist – im kommenden Jahr ist er dafür schon zu alt. „Ich brauchte zunächst eine Eingewöhnungsphase. Jetzt kommt zum richtigen Zeitpunkt die Form“, sagt der Student der Wirtschaftswissenschaften, der mit seinem Sieg beim Deutschland-Cup in Forst sein EM-Ticket gelöst hat. „Tim hat Doppeldruck. Er will in den B-Kader, da muss er einen raushauen. Zeit zum Probieren bleibt nicht viel“, sagt Trainer Ron Schmidt. Mit einem Top-10-Ergebnis könnte er zudem das Junioren-WM-Ticket für Rotterdam im September sichern.


Der Medaillenkandidat: Moritz Horn bestreitet seine zweiten Junioren-Europameisterschaften – und zahlte bei seiner Premiere Lehrgeld. „Ich bin als Zweiter zum Laufen gekommen, hab mich aber zuvor beim Radfahren ziemlich abgeschossen. Da bin ich zu nervös und zu unklug gefahren und hab beim Laufen dann knapp 30 Plätze verloren“, erinnert sich der 17-Jährige. „Es soll schon Richtung Top-10 gehen und ich möchte wie Tim die WM-Quali sicher machen“, sagt Horn, der im vergangenen Jahr nach seinem Einbruch beim Laufen einen Tag später der Mixed-Staffel noch Bronze sicherte. „Im Schwimmen sehe ich kein Problem, das ist die Leistung, die ich am kontinuierlichsten bringen kann. Beim Radfahren muss ich mich taktisch verhalten, ruhig bleiben und nicht jede Führung mit vollem Druck fahren“, sagt Horn.

Sein Trainer geht da offensiver ran. „Er ist super stark drauf, ich bin optimistisch, dass er eine Medaille macht. Er ist überall kampfstark, besonders stark im Schwimmen und Radfahren und stark im Laufen“, sagt Ron Schmidt. Außerdem könnte er sich – wie auch Siepmann – mit einer Top-6-Platzierung für die Elite-EM in Düsseldorf qualifizieren.

Von Stephan Henke

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