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RSV-Basketballer wollen in die Playoffs

Basketball RSV-Basketballer wollen in die Playoffs

Am Montag tritt der neue Trainer Thomas Roijakkers seinen Job beim Zweitligisten an und stellt sich seiner künftigen Mannschaft vor. Der sportliche Leiter Vladimir Pastushenko erklärt, warum der Verein einen neuen Coach holte und die Verantwortung nicht mehr Ex-Trainer Jan Sauerbrey übertragen wollte.

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Vladimir Pastushenko

Quelle: Olaf Möldner

Stahnsdorf. Offiziell steigt Basketball-Zweitligist RSV Eintracht Stahnsdorf erst am 8. August in das Training ein. Doch bereits am kommenden Montag kommt der neue Trainer Thomas Roijakkers in die BBIS-Halle nach Kleinmachnow und stellt sich seiner künftigen Mannschaft vor. „Er wird ein paar Tage brauchen, um anzukommen“, sagt der sportliche Leiter Vladimir Pastushenko. „Deshalb wird er mit den Spielern erstmal werfen und dribbeln.“

Sauerbrey fehlte Erfahrung

Nachdem der RSV in der vergangenen Saison erst in den Playdowns den Klassenerhalt schaffte, sind in der kommenden Saison die Playoffs das Ziel. Pastushenko: „Wir haben zwar schon drei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt geschafft. Doch das Potenzial der Mannschaft ist höher als die Platzierung.“ So reifte im Verein der Entschluss, den Weg in der ProB-Liga nicht weiter mit Trainer Jan Sauerbrey zu gehen. „Wir waren mit Jan Sauerbrey rein menschlich sehr, sehr zufrieden“, betont Pastushenko. „Aber die Erfahrung auf diesem Niveau fehlt ihm noch.“ Der RSV wollte Sauerbrey als Trainer der Regionalligamannschaft und im Nachwuchs behalten. „Aber er hat sich anders entschieden.“ Der 32-Jährige wechselte als Nachwuchs-Coach zum Bundesligisten BG Göttingen. Pastushenko beteuert: „Wir sind Freunde geblieben.“

Roijakkers kennt die ProB-Liga

Nun soll Roijakkers Sauerbreys Werk fortführen. „Er kennt die Mannschaft von Videos“, sagt Pastushenko, der nur mit einer kurzen Eingewöhnung rechnet. Denn auch mit der Liga ist der Holländer bestens vertraut. Der 37-Jährige trainierte zwischen 2013 und 2015 den ProB-Ligisten Citybasket Recklinghausen. Und er habe darüber hinaus einen großen Erfahrungsschatz. „Thomas ist seit 16 Jahren Profitrainer.“

Der künftige Kader steht in weiten Teilen. „Wir haben alle wichtigen deutschen Spieler gehalten“, freut sich Pastushenko. Dazu gehören etwa Niko Schumann, Erik Müller und Joey Ney. „Und die ausländischen Plätze werden gut besetzt sein.“ In Kürze wolle der Verein die Verpflichtung zweier US-Amerikaner verkünden. „Wir müssen noch mehr leisten, um gut auszusehen“, blickt Pastushenko auf die Saison. „Mit Schalke und Bernau gibt es zwei starke Aufsteiger. Aber die Spieler sind heiß. Sie wollen sich anders präsentieren als letztes Jahr.“

Von Ronny Müller

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