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RSV-Neustart in gewohnter Liga

2. Basketball-Bundesliga Pro B Nord RSV-Neustart in gewohnter Liga

Sportlich war der RSV Eintracht 1949 in der vergangenen Saison bereits aus der 2. Liga abgestiegen, erst eine Wildcard brachte den angestrebten Klassenerhalt. Im Sommer erlebte der Club einen Umbruch, elf Spieler kamen, acht gingen. Auch der Trainer ist neu: Jan Sauerbrey kam aus Jena nach Stahnsdorf und bestreitet am Sonntag sein erstes Pflichtspiel mit dem RSV.

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Das RSV-Team (obere Reihe, v.l.): Dmitrij Hasenkampf, David Herwig, Dennis Teucher, Kenneth Cooper, Kevin Casper, Erik Müller, Joey Ney. Untere Reihe, v.l.: Julius Stahl, Tim Decker, Colin Craven, Niko Schumann, Thabo Paul, Jeff Harper, Trainer Jan Sauerbrey.

Quelle: Jan Kuppert

Stahnsdorf. Elf Zugänge, acht Abgänge, ein neuer Trainer – auf dem Papier ist das Team des RSV Eintracht 1949 ein runderneuertes. „Im Basketball ist man das gewohnt, dass sich Mannschaften durchaus verändern von einem Jahr zum anderen. Aber einige Konstanten sind ja da und auch Rückkehrer sind dabei. Ich würde es deshalb nicht als krassen Umbruch bezeichnen“, sagt Jan Sauerbrey vor dem Saisonstart am Sonntag (17.30 Uhr, BBIS Kleinmachnow) gegen die EN Baskets Schwelm.

Der 32-Jährige trainiert seit gut einem Monat den Zweitligisten und kam von Science City Jena, wo er zuvor als Co-Trainer arbeitete. Trotz der vielen Neuerungen sei die Mannschaft sehr schnell zu einer Einheit geworden. „Da muss ich die Truppe sehr, sehr loben. Viele der Jungs kennen sich schon aus gemeinsamen Jugendzeiten, das macht es natürlich immer einfacher. Auch so haben wir ein sehr harmonisches Verhältnis. Unsere älteren Spieler sind noch ziemlich jung und fügen sich in ihre Führungsrollen gut ein und die jungen Spieler lassen sich auch führen“, sagt Sauerbrey.

Elf Neuzugänge

Bei den Basketballern des RSV Eintracht 1949 verließen in der Sommerpause acht Spieler den Verein.

Robin Jorch, Nico Drägert, Kellen Williams, Travis Smith, Tyler Hines, Nikolas Genz, Lukas Weibel und Joanic Grüttner Bacoul laufen nicht mehr für die Eintracht auf.

Vom letztjährigen Team blieben somit Thomas Schoeps, Niko Schumann, David Herwig, Colin Craven und Dmitrij Hasenkampf dem RSV treu.

Neu hinzu kamen elf Spieler: Joey Ney (Ehingen, 2. Bundesliga Pro A), Erik Müller (USV Potsdam), Jeff Harper, Kenneth Cooper (beide USA), Anton Kamke (eigene Jugend), Levent Yer, Dennis Teucher, Kevin Casper, Thabo Paul (alle TuS Lichterfelde/DBV Charlottenburg), Julius Stahl (BG Zehlendorf), Tim Decker (Alba Berlin)

Als erfahren gilt der neuste Zugang, den die Stahnsdorfer erst am Donnerstag verpflichteten: Aus den USA kommt Center Kenneth Cooper. Der 27-Jährige ersetzt Colin Cook, der den obligatorischen sportmedizinischen Fitnesstest nicht bestanden hatte. „Unser erster Eindruck ist sehr positiv. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass er am Sonntag schon spielberechtigt ist“, sagt Sauerbrey über den 2,08 Meter großen Spieler, der zuvor auch schon in Finnland, Kanada, Portugal, Venezuela und Brasilien gespielt hat.

Sauerbrey macht derzeit die A-Lizenz

Sportlich war der RSV in der vergangenen Spielzeit abgestiegen, erhielt aber eine Wildcard. Damit gehen die Stahnsdorfer bereits in ihre neunte Saison in der 2. Bundesliga Pro B Nord – nur die Hertener Löwen waren in diesen Spielzeiten immer Ligakonkurrenten. „Das war für mich ehrlich gar nicht so wichtig, ich hätte mir auch vorstellen können, zum Regionalligisten RSV zu gehen“, sagt der Trainer.

Denn er will vor allem das junge Team entwickeln. „Die komplette 2. Liga hieß vor nicht allzu langer Zeit noch ,Junge Liga’. Es ist unverzichtbar, jungen deutschen Spielern auf professionellem Niveau Spielpraxis zu geben“, erklärt der Coach, der die B-Lizenz besitzt und derzeit die Prüfungen für die A-Lizenz absolviert. Denn die jungen Spieler des Zweitliga-Kaders werden auch noch in der NBBL, in der U19-Bundesliga, spielen.

Von Stephan Henke

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