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Rekordandrang zum Jubiläum

1125 Anmeldungen zum Teltowkanal-Halbmarathon Rekordandrang zum Jubiläum

Die Jubiläumsausgabe ist schon jetzt ein voller Erfolg: Für den 10. Teltowkanal-Halbmarathon am Sonntag haben sich bereits 1125 Läufer angemeldet. Die MAZ sprach mit Ideengeber und Organisator Lars Weber.

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Kurz nach dem Start im Vorjahr auf der Knesebeckbrücke.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Er hatte die Idee und er ist nach wie vor der Strippenzieher in der Organisation: Lars Weber (50). Der Vorsitzende des Vereins für Gesundheitssport richtet am Sonntag (Start 10.30 Uhr) mit seiner fleißigen Helferschar zum 10.Mal den Teltowkanal-Halbmarathon aus.

MAZ: Was wünschen Sie sich für das Jubiläum?
Lars Weber: Vor allem gutes Wetter. Denn dann haben alle ‒ die Organisatoren auf der einen und die Läuferschar auf der anderen Seite ‒ noch mehr gute Laune. Abgesehen davon, dass bestes Läuferwetter den einen oder anderen noch dazu animieren dürfte, nachzumelden. Bis 10Uhr ist das am Sonntag im Festzelt an der Knesebeckbrücke noch möglich.

Apropos Anmeldungen. Wie ist der Stand nach dem Anmeldeschluss Montag um Mitternacht?
Weber: Wir quellen fast über. Wir haben jetzt schon 1125 Voranmeldungen. Da ich aus Erfahrung noch mit rund 300 Nachmeldungen rechne, steuern wir auf einen absoluten Teilnehmerrekord zu. Im Vorjahr hatten wir mit 1005 erstmals die 1000er Marke geknackt. Wir haben Läufer aus 13 Nationen, darunter neben Holländern, Briten oder Polen auch US-Amerikaner, Argentinier und Chilenen. Die Hälfte der Starter hat sich für den Halbmarathon entschieden. Dabei sind drei Runden auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen Teltow und Berlin zurückzulegen, wir bieten aber auch die 7,1 und die 14,1km sowie die Staffel an. Wir haben uns diesmal entschieden, alle um 10.30Uhr mit einem Mal auf die Strecke zu schicken und nicht nacheinander.

Wie werden die Staffeln angenommen?
Weber: Immer besser. 50 Teams sind bisher angemeldet, wobei sich drei bis sechs Läufer die Halbmarathonstrecke teilen können. Darunter sind Firmen, Vereine oder Fantasieteams. Auch Schulen und Promis sind dabei. So gehen etwa die Kanu-Olympiasieger Fanny Fischer und Sebastian Brendel sowie die Beachvolleyballer Kay Matysik und Jonathan Erdmann auf die Strecke.

Der Lauf findet an der einstigen Grenze statt, nun sind Sie organisatorisch an der Grenze. Haben Sie mit dieser Entwicklung gerechnet?
Weber: Nein, ich bin eher überrascht. Aber das Jubiläum zieht sicher noch mal besonders. Wir wollten damals was Besonders schaffen, deshalb der Termin um den 9.November mit dem Gedenken an die einstige Mauer. Nächstes Jahr wird der Lauf übrigens genau am 25. Jahrestag des Mauerfalls stattfinden. Aber die Strecke dies- und jenseits am Kanal entlang, hat sich über die Jahre als ideal für die Läufer erwiesen. Wir als Veranstalter sind, denke ich, auch immer besser geworden. Das habe ich einer großen Schar von Helfern in meinem Verein und vom Reha-Zentrum Teltow zu verdanken. Dazu kommen Sponsoren wie Eon, die AOK Nordost oder die Mittelbrandenburgische Sparkasse. Der Lauf ist rundum zu einer guten Veranstaltung geworden bis hin zur Moderation und dem bunten Rahmenprogramm. Ost und West sind bei uns wirklich zusammengewachsen. Die Teilnehmer fühlen sich wohl. Das spricht sich rum. Deshalb kommen viele gern wieder und bringen den einen oder anderen noch mit.

Das klingt, als wären Sie jetzt schon wunschlos glücklich?
Weber: Erst muss am Sonntag alles gut über die Bühne gehen.

Interview: Peter Stein

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