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Royals-Trainer Michael Vogt zieht Bilanz

American Football, 2. Liga Royals-Trainer Michael Vogt zieht Bilanz

Im zweiten Jahr in der GFL2, der zweithöchsten deutschen Liga im American Football, belegten die Potsdam Royals einen starken dritten Platz. In der MAZ zieht Cheftrainer Michael Vogt Bilanz, spricht über die schönsten Spiele und die schlimmsten Momente in dieser Saison und blickt bereits auf die kommende Saison: „Das Team hat das Potenzial, Platz eins anzuvisieren.“

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Neuzugang Derek Elliot zählt zu den Topscorern der Liga, fehlte allerdings auch die Hälfte der Spiele verletzt.

Quelle: Gerhard Pohl

Potsdam. Die Potsdam Royals legten in dieser Saison eine Punktlandung hin. Nachdem der damalige Aufsteiger 2015 Platz fünf in der Liga einfuhr, peilte das American-Football-Team in dieser Saison die Top-3 der GFL2, der zweithöchsten Liga, an. Am Ende wurde es Rang drei. Chefcoach Michael Vogt zieht in der MAZ Bilanz über die zurückliegende Saison. Vogt über:

…den 3. Platz in der Liga: „Das ist das, was wir erreichen wollten. Wir wollten zeigen, dass mit uns zukünftig zu rechnen sein wird. Der Abstand auf Platz 2 war gering, auf Platz 1 aber schon groß. Wir hatten in allen Spielen unsere Chancen, müssen jedoch konstanter werden, um ganz oben mitzuspielen.“

Royals-Trainer Michael Vogt

Royals-Trainer Michael Vogt.

Quelle: Bernd Gartenschläger

…das beste Spiel: „Gab es als Ganzes aus Trainersicht leider nicht, kein Spiel war von Anfang bis Ende richtig gut. Klingt bei Platz 3 in der Tabelle komisch und vielleicht zu selbstkritisch, jedoch haben wir es nicht geschafft, mal ein Spiel komplett dominant zu gestalten. Vielleicht noch das Heimspiel gegen Lübeck.“

…das schlechteste Spiel: „Ganz sicher das Hinspiel in Köln. Da kamen viele Dinge zusammen, acht Stunden Anfahrt mit Stau, so erst kurz vor Spielbeginn dort gewesen, quasi aus dem Bus auf den Platz. Da haben wir schnell 0:21 zurückgelegen, bevor wir wach waren. Gegen so ein Team ist dann der Drops schon fast gelutscht.“

…den schönsten Moment: „Davon gibt es in so einer langen Saison eine ganze Menge. Sportlich sicherlich der Comebacksieg in Lübeck, da lagen wir eigentlich schon aussichtslos hinten. Ansonsten die Heimspiele an sich, die Begeisterung der Zuschauer und der Zuspruch waren genial. Da freut man sich schon jetzt auf das nächste Jahr.“

…den schlimmsten Moment: „Niederlagen und Verletzungen treffen einen immer, in jeder Sportart. Es ist sehr, sehr traurig, wenn ein Spieler in der Vorbereitung hart arbeitet, sich viel für die Saison vornimmt und dann durch eine Verletzung nicht mehr eingreifen kann.“

…die Neuzugänge: „Wir sind eigentlich sehr zufrieden. Bei dem einen oder anderen ist sicher noch Luft nach oben, aber im Grunde haben sie das gezeigt, was wir erwartet haben. Manche konnten aufgrund von Verletzungen nicht alles zeigen, Derek Elliott konnte nur die Hälfte aller Spiele machen. Unser Quarterback Zach Shaw hat sich im Vorbereitungsspiel die Schulter ausgekugelt, hat dennoch super gespielt, wäre 100 Prozent fit aber noch stärker gewesen. Den einen oder anderen werden wir auch ganz sicher im kommenden Jahr wiedersehen.“


…die Rückkehr in den Luftschiffhafen: „Das Beste was uns passieren konnte. Vor 1500 Zuschauern zu spielen, ist ein Traum, die Stimmung wirklich toll. Wir sind allen Beteiligten sehr dankbar, dass der Luftschiffhafen zu unserer neuen Heimat wurde.“

…einen möglichen Aufstieg in der nächsten Saison: „Nach Platz drei möchte man in der folgenden Spielzeit nicht Vierter werden. Aber in eine Saison zu gehen und zu sagen wir steigen auf, ist Unsinn. So etwas ist nicht planbar. Das Team hat das Potenzial, Platz eins anzuvisieren, es muss aber alles passen und auch das Glück muss in den entscheidenden Momenten auf der richtigen Seite sein. Dafür müssen wir in der Offseason hart an uns arbeiten und uns in allen Bereichen weiter verbessern.“

Von Stephan Henke

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