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Royals starten in die Saison

American Football, Potsdam Royals Royals starten in die Saison

Die Potsdam Royals starten in ihre dritte Saison in der zweiten Football-Bundesliga. Das neuformierte Team von Chefcoach Michael Vogt hat sich viel vorgenommen, will in die erste Liga aufsteigen.

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David Saul (mit Football) und seine Potsdam Royals belegten in der Vorsaison den dritten Platz in der GFL2.

Quelle: foto: Gerhard Pohl

Potsdam. Am Sonntag (16 Uhr, Stadion Luftschiffhafen) starten die Potsdam Royals gegen die Düsseldorf Panther in ihre dritte Saison in der zweiten Football-Bundesliga (GFL2). Die Mannschaft hat sich nach dem Aufstieg 2014 in die zweithöchste deutsche Spielklasse etabliert und im vergangenen Jahr Platz drei belegt. Trainer Michael Vogt spricht vor der Saison über die Ziele des neuen Teams, die wichtigsten Spieler und die erhöhte Zuschauerresonanz.

Viele neue Spieler im Kader

Der Kader: Gut 20 neue Spieler haben die Royals im Kader. „Einige kommen aus der eigenen Jugend, andere aus der Region und es gibt einige, die wir bewusst herausgesucht haben. Da hoffen wir auch, das sie herausstechen“, sagt Vogt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Calvinaugh Jones und Michael Reynolds. Jones ist der neue Running Back, der den schwer verletzten Leistungsträger Derek Elliot (Patellasehnenanriss) ersetzen soll. „Jones ist sehr, sehr schnell und wendig. Auf ihm lastet, neben dem Quarterback, die Hauptlast“, sagt Vogt über den 1,75 Meter großen und 90 Kilogramm schweren US-Amerikaner. Auch Reynolds, 1,88 Meter groß und 110 Kilogramm schwer, bringt für seine Position in der Defensive Gardemaß mit. „Er hat relativ lange bei den Tampa Bay Buccaneers gespielt. Ich glaube, dass man ihn kaum stoppen kann. Da muss man sich schon etwas Besonderes einfallen lassen“, sagt Vogt über den 25-Jährigen, der den gegnerischen Quarterback in die Mangel nehmen soll. Dazu wurden die Leistungsträger wie Quarterback Zach Shaw, David Saul oder Demetrius Steed gehalten.

Trainer Vogt setzt auf Teamarbeit


Das Trainerteam: Michael Vogt hat die Mannschaft nach der Neugründung des Vereins von der untersten Liga bis in die 2. Liga geführt. In dieser Saison wird er von neuen Trainern unterstützt. „Wir wollten insgesamt frischen Wind, ein bisschen mehr Input, mehr Verteilung der Aufgaben. Gerade auf Coach William Furlong baue ich da“, sagt Vogt über seinen neuen Offense Coordinator (Offensiv-Trainer). „Er hat höchstes College-Level gespielt unter einem der besten Trainer und dabei auch mitgecoacht. Er bringt Sachen mit, von denen hier manche noch nie etwas gehört haben. In Methodik und Ablauf sind uns die Amerikaner um Welten voraus. Er wird ein bisschen was Neues machen, da kann man sich drauf freuen“, kündigt Vogt an. Furlong hat auch schon bei den Neuverpflichtungen seine Vorstellungen mit eingebracht. „Er fühlt sich hier pudelwohl“, sagt Vogt.

Aufstieg in die 1. Liga ist das Ziel

Der Verein: „Die Rahmenbedingungen werden fortlaufend verbessert. Man muss bedenken, dass es uns nicht mal sechs Jahre gibt. Es krankt aber immer noch an den Trainingsbedingungen. Wir müssen uns immer noch in Kleinmachnow Trainingszeiten einkaufen. Da spielen dann 80 Jugendliche auf einem Platz. Das ist definitiv nicht erstligatauglich. Man sollte an alle Vereine in der Stadt das Geld etwas gerechter verteilen“, mahnt Vogt. Der Umzug für die Ligaspiele ins Stadion Luftschiffhafen 2016 war ein wichtiger Schritt. „Wir haben unseren Zuschauerschnitt auf rund 860 pro Spiel verdoppelt. Das würden wir gerne noch ausbauen.“
Das Ziel: Nach dem Durchmarsch in die GFL2 belegte das Team in der ersten Zweitligasaison Rang fünf, in der zweiten Rang drei. Nun soll der Aufstieg in die 1. Liga folgen. „Der Kader ist noch einmal deutlich stärker geworden, hoffentlich auch einen Tick erfahrener. Das kann am Ende den Unterschied ausmachen. Aber voraussagen kann man das sowieso nie. Wir hoffen, dass alle gesund bleiben. Bei so einer langen Saison gehört auch Glück dazu. Wenn man überlegt, dass die Vollprofis in der NFL 10 Spiele machen und von morgens bis abends gepflegt werden und wir Amateure 14. Das ist schon eine ziemlich harte Nummer“, sagt Vogt, der er sich mit seinem Team unerschrocken stellt.

Von Stephan Henke

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