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Keine Bange vor der Revanche

SC Potsdam im Pokal wieder gegen Dresden Keine Bange vor der Revanche

Mittwochabend (19 Uhr, Arena im Luftschiffhafen) empfängt der SC Potsdam im Achtelfinale des DVV-Pokals der Frauen den Dresdner SC. Erst vor vier Tagen hatte der SCP in der Bundesliga sensationell gegen Dresden gewonnen. Potsdams Mittelblockerin Kathy Radzuweit (31) sowie Dresdens Mittelblockerin und Kapitän Stefanie Karg (27) stellen sich dem MAZ-Interview.

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Das Sensationsspiel am Wochenende gegen Dresden.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. MAZ: Was nehmen Sie aus dem Bundesligaspiel, das 3:1 für Potsdam endete, mit in das Pokalmatch?
Kathy Radzuweit: Wir sollten nicht den Fehler machen und den Sieg überbewerten. Andererseits haben wir keine Bange vor einer Dresdner Revanche. Ich denke, wir nehmen viel Selbstvertrauen mit, dass auch die sogenannten Großen der Liga nicht unschlagbar sind.
Stefanie Karg: Das Spiel müssen wir ganz schnell wieder vergessen. Wir waren nach dem Champions-League-Match zwei Tage zuvor in Omsk müde und haben schlecht gespielt. Bei uns hat einfach nichts zusammengepasst. Sicher steckt man so eine Niederlage nicht so leicht weg.
Der dritte Satz ging bis 38:36, das gab es vor knapp zehn Jahren letztmalig in der Frauen-Bundesliga. Wie verarbeitet man das?
Radzuweit: Das war schon hart. Da hat man einen Tunnelblick und denkt nur an den nächsten Punkt. Aber man bekommt schon noch mit, wie die Stimmung auf den Rängen hochkocht.
Karg: Das war das i-Tüpfelchen im negativen Sinne für uns. Da ist einfach alles schlecht gelaufen für uns. Selbst im zweiten Satz, den wir noch gewonnen haben, spielten wir nicht gut.

Ändert der überraschende Ausgang in der Bundesliga nun die Vorzeichen für das Pokalspiel?
Radzuweit: Mit der Favoritenrolle ist das nicht mehr ganz so eindeutig. Gegen gute Mannschaften konnten wir uns schon immer steigern, wenn wir vorher ein Erfolgserlebnis hatten.
Karg: Ich denke nicht. Es ist nach wie vor das Pokal-Achtelfinale und wir haben das Saisonziel Finale.
 

Wie bereiten Sie sich auf das Pokalspiel vor?
Radzuweit: Wir werden noch mal eine genaue Videoanalyse machen. Und dann brauchen wir viel Zeit zur Regeneration.
Karg: Ich hoffe, der Trainer gibt uns frei. Denn das ist das Wichtigste, was wir jetzt brauchen. Ein bisschen Zeit, um wieder mehr Frische zu bekommen. Allerdings muss ich am Dienstag noch eine Prüfung meistern bei meinem Staatsexamen für das Lehramt.

Ihr Tipp für das Pokal-Duell?
Radzuweit: Ich möchte gewinnen. Wie heißt es so schön. Im Pokal ist alles möglich. Das Spiel wird einen anderen Charakter haben.
Karg: Wir kommen wieder nach Potsdam um zu gewinnen, notfalls mit 3:2 über fünf Sätze.

Interview: Peter Stein

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