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Potsdamer Royals Kurs Meisterschaft

Die Potsdamer Royals besiegen im heimischen Luftschiffhafen die Langenfeld Longhorns mit 69:20. Nur noch ein Sieg fehlt, um sich für die Erstliga-Relegation zu qualifizieren.

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Patrick Felber ist bei den Potsdam Royals als Wide Receiver und Kicker eingeteilt.

Quelle: Gerhard Pohl

Potsdam. „Wir wollen die kommenden vier Spiele gewinnen“, sagte Cheftrainer Michael Vogt und gab damit ein deutliches Signal an seine Mannschaft. Dieser Ansage wurde sein Team vor 935 Zuschauern am Samstagnachmittag im Potsdamer Luftschiffhafen auch gerecht: Mit dem 69:20 (41:6) gegen die Langenfeld Longhorns bleibt Potsdam unbezwungener Tabellenführer der GFL2-Nordstaffel und braucht aus den drei ausstehenden Vergleichen noch einen Sieg, um die Relegation zu erreichen.

27:0-Start

Nach dem ersten Viertel stand es bereits 27:0 für die Royals. Die vier Touchdowns erzielten Calvinaught Jones und Nielsen Frederik-Myrup. Für die fälligen Extrapunkte als Zugabe ist bei den Royals Wide Receiver und Kicker Patrick Felber, seit 2012 im Team, zuständig. Seine Aufgabe ist es unter anderem, mit dem Ball in die Endzone zu laufen, um einen Touchdown zu erzielen. „Dass ich auch zum Kicker wurde, hat sich erst in den letzten zwei Jahren ergeben“, erzählt er. Seine Aufgabe ist es, ein Field Goal sowie den Extrapunkt nach einem Tochdown zu erzielen. Dabei muss er den Ball durch das Torgestänge schießen.

Im Fokus

Im Spiel gegen die Longhorns hatte Felber zehnmal die Gelegenheit. „Wenn ich als Kicker an den Ball treten muss, ist es eine besondere Herausforderung für mich“, erzählt er. Er vergleicht das mit dem Elfmeterschießen beim Fußball. „In keiner anderen Situation sehen die Zuschauer genauer auf das Spielfeld und den Schützen wie in diesem Augenblick“, erläutert Felber und fügt hinzu: „Oft sind in engen und ausgeglichenen Vergleichen gerade diese Punkte spielentscheidend – wie auch bei einigen Superbowls in den USA.“

Beachtliche Erfolgsquote

Felber hat in der laufenden Saison eine beachtliche Erfolgsquote. Gegen Langenfeld schoss er das ovale Leder sieben Mal durch die Stäbe. „Wenn ich zum Kick antrete, versuche ich alles auszublenden, in mich zu gehen und mich zu konzentrieren. Dann laufe ich los.“ Geht der Ball einmal neben die Stangen, könne er unter der Rasenfläche versinken, erzählte er. Aber dann muntere ihn das Team wieder auf, so der Wide Receiver. „Im Training wird das auch immer wieder trainiert, aber auf dem im Spiel ist der Druck ein ganz anderer“, charakterisierte Felber.

Auch 2018 im Luftschiffhafen

In der zweiten Spielhälfte gegen die Longhorns erhöhten die Königlichen ihr Punktekonto durch Justin Kaffenberger, Quarterback Jacob Tucker, Calvinaugh Jones, Michael Reynolds (alle Touchdown) sowie Jan Schewitza.

Die Potsdam Royals werden ihre Heimspiele auch 2018 im Luftschiffhafen austragen. Das wurde in der vergangenen Woche vereinbart.

Das nächste Heimspiel der Royals ist am 19. August um 16.30 Uhr gegen Bonn Gamecocks.

Von Gerhard Pohl

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