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Potsdamer Looping

Volleyball Potsdamer Looping

Der Volleyball-Bundesligist SC Potsdam reiht Steig- und Sturzflüge aneinander. Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni bekommt zu selten Konstanz in ihr Spiel – so ist die 1:3-Niederlage in Straubing zu erklären. Dadurch hat sich Potsdam im Kampf um die direkte Playoff-Teilnahme zusätzlich unter Druck gesetzt.

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Potsdams Lisa Gründing (l.) kann Straubings Barbora Purchatova nicht blocken.

Quelle: Harald Schindler

Potsdam. Der SC Potsdam fliegt durch die Volleyball-Bundesliga wie eine einmotorige Propellermaschine, die beim Air Race Loopings und Sturzflüge in den Himmel schreibt. Nach dem sensationellen Höhepunkt des 3:2-Sieges beim deutschen Meister Dresdner SC am Mittwoch war die Flugkurve am Samstagabend schon wieder auf dem Tiefpunkt angekommen. Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni unterlag beim Drittletzten FTSV Straubing mit 1:3 (22:25, 27:25, 23:25, 25:27) und verpasste den Sprung auf den begehrten sechsten Tabellenplatz. Drei Spiele vor Ende der Hauptrunde ist die direkte Qualifikation für die Playoffs noch nicht gesichert. Möglicherweise kommt es am 5. März am letzten Spieltag zu einem „Finale“ beim derzeitigen Sechsten Vilsbiburg.

Schwäche in den Endphasen

„Wir sind immer gut für Überraschungen“, haderte Trainer Alberto Salomoni. Sein Team hatte etwa Ende Januar in Köpenick verloren, um vier Tage später Schwerin zu bezwingen. Auf die unerwartete Niederlage gegen Hamburg antwortete Potsdam mit dem Sieg in Dresden. Als Außenseiter tut sich das Team leicht. Wenn es in der Pflicht steht zu punkten, stockt jedoch der Motor. Salomoni: „Es ist genau das passiert, was ich befürchtet hatte. Straubing hat vor eigenem Publikum mit einem Messer zwischen den Zähnen gekämpft. Und wir hatten nicht die Konstanz, unser Spiel durchzuziehen. Über weite Phasen haben wir nicht schlecht gespielt, aber in den Endphasen haben wir nicht durchgezogen.“

Gegen VCO Berlin ist ein Sieg Pflicht

Im ersten Satz schlichen sich beim Stand von 20:20 Annahmefehler ins Potsdamer Spiel. Ruck zuck war der Satz vor knapp 1000 Zuschauern verloren. Im zweiten Durchgang führte der SCP lange, vergab sogar drei Satzbälle. Erst beim 27:25 band das Salomoni-Team den Sack zu. Im dritten Satz führte Potsdam erneut lange, unterlag aber 23:25. Im vierten Satz krönte der SCP seine Inkonstanz. Der Gast führte bereits mit 17:10. Doch dann der Knacks: Straubing legte einen 12:2-Lauf hin und sicherte sich den Abschnitt mit 27:25. „Reife ist, wenn man die Pflichtspiele gewinnt“, sagte Salomoni. Und in Straubing war ein Sieg Pflicht. „Es ist sehr schade, wir haben eine Riesenchance verspielt, insbesondere mit Blick auf das Ergebnis von Vilsbiburg“, sagte Salomoni. Denn der Konkurrent um Platz sechs verlor daheim gegen den Dresdner SC mit 0:3. Damit hat Potsdam am Mittwoch (19 Uhr) gegen Schlusslicht VCO Berlin weiterhin die Chance, auf Rang sechs zu klettern. „Da gibt es keine Diskussion“, betont der Trainer. „Gegen Berlin muss ein Sieg her. Das ist ein Muss, wenn wir einen direkten Playoff-Platz erreichen wollen.“

Von Ronny Müller

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