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SC Potsdam verpasst das Pokal-Finale

Volleyball, SC Potsdam SC Potsdam verpasst das Pokal-Finale

Tolle Stimmung in der MBS-Arena, aber leider kein Happy End für den SC Potsdam. Die Volleyballerinnen verpassten den Einzug in das Pokal-Finale, weil der Gegner Schwerin einfach zu stark war.

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Marta Drpa (r.) hatte mit dem SC Potsdam einen schweren Stand gegen den starken Schweriner Block.

Quelle: Foto: Gerhard Pohl

Potsdam. Schade, die Sensation blieb aus. Mit hängenden Köpfen verließen die Volleyballerinnen des SC Potsdam das Spielfeld. Sie unterlagen am Mittwoch Abend vor 1816 Zuschauern in der heimischen MBS-Arena im deutschen Pokal-Halbfinale dem hohen Favoriten Schweriner SC glatt mit 0:3 (22:25, 15:25, 16:25).

„Im Moment bin ich ein bisschen deprimiert“, sagte Potsdams Kapitän Lisa Rühl kurz nach dem Match. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir hier mit 0:3 runtergehen. Aber Schwerin hat gut gespielt.“ Auch Zuspielerin Denise Imoudu meinte: „Das hatten wir uns eigentlich anders erhofft. Wir waren gut vorbereitet, wollten Schwerin mit den Aufschlägen gleich unter Druck setzen. Aber das hat nicht funktioniert, da haben wir zu viele Fehler und den Gegner stark gemacht. Bei Schwerin hat das alles funktioniert, bei uns leider nicht. Aber die Stimmung war Wahnsinn.“

Im ersten Satz war mehr drin

Dabei konnten die Potsdamerinnen die Partie zunächst offen gestalten, lagen im ersten Satz fast immer vorn bis zum 21:20. Vor allem Außenangreiferin Ljubica Kecman überlistete den starken Schweriner Block ein ums andere Mal. Aber dann brachten sich die Havelstädterinnen durch eigene Fehler selbst aus dem Konzept und um den möglichen ersten Satzgewinn. „Ja, da haben wir uns selbst besiegt, weil uns zu viele Eigenfehler unterliefen. Den Satz hätten wir wirklich gewinnen können“, bestätigte Denise Imoudu.

Das spielte dem Rekordmeister, der von 300 mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurde, in die Karten. Der ungeschlagene Bundesliga-Primus von Trainer Felix Koslowski gewann Sicherheit und die Hoheit über das Spiel. Während die Potsdamerinnen im zweiten Satz schnell deutlich zurücklagen, hielten sie im dritten noch bis zum 10:10 alles offen, dann gelangen den Gästen fünf Punkte in Folge. Die „Gelbe Wand“ der Schweriner Fans jubelte und sang unüberhörbar: „Finale, oh, ho, ho, ho!“

Schwerin trifft im Finale auf Stuttgart

Nach der Jubelrunde strahlte SSC-Libera Lenka Dürr und meinte: „Das ist einfach geil. Am Anfang war noch ein bisschen Ungewissheit da, ob uns Potsdam nicht überraschen würde. Aber dann haben wir in unser Spiel gefunden. Ich bin happy, wieder im Pokalfinale spielen zu können.“ Dort treffen die Schwerinerinnen am 29. Januar in Mannheim auf den MTV Stuttgart, der sich nach 0:2-Rückstand mit 3:2 gegen Vilsbiburg durchsetzte.

Von Peter Stein

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