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SC Potsdam will in das Pokal-Halbfinale

Tiebreak – der MAZ-Volleyball-Talk SC Potsdam will in das Pokal-Halbfinale

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam treten am Mittwoch im Pokal-Viertelfinale beim Bundesliga-Rivalen Ladies in Black Aachen an. Potsdams neue Mittelblockerin Ivona Svobodnikova hat zwei Jahre dort gespielt.

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Ivona Svobodnikova beim MAZ-Volleyball-Talk mit Trainer Davide Carli (r.) und MAZ-Sportredakteur Peter Stein.

Quelle: Foto: Stephan Henke

Potsdam. Diese lange Reise soll sich lohnen. Wenn die Volleyballerinnen des SC Potsdam Mittwoch Abend (19.30 Uhr) im DVV-Pokal-Viertelfinale beim Bundesliga-Rivalen Ladies in Black Aachen antreten, dann möchten sie am Ende nicht mit leeren Händen heimkehren. „Wir wollen in Aachen gewinnen. Das ist ganz klar unser Ziel“, sagt Ivona Svobodnikova, die erst im Sommer von den „Schwarzen“ zu den „Roten“ gewechselt war. Potsdams neue Mittelblockerin kennt sich aus in der Domstadt, mag nicht nur den dortigen berühmten Weihnachtsmarkt am Fuße des Domes mit den legendären Lebkuchen Aachener Printen.

Vielleicht belohnen sich die Volleyballerinnen ja hinterher selbst mit ein paar Schoko-Leckereien. Die süße Versuchung würde Ivona Svobodnikova nicht ausschlagen, den erstmaligen Einzug des SC Potsdam in das Pokal-Halbfinale sowieso nicht. „Aachen wird aber ein schwerer Gegner“, warnt Trainer Davide Carli. Aber nach dem jüngsten 3:1-Auswärtssieg im Derby beim Köpenicker SC gehe die Mannschaft mit einem positiven Gefühl in das K.o.-Spiel. „Ich war überhaupt nicht nervös“, gestand Ivona Svobodnikova, die trotz des stets knappen Spielstandes in Berlin die Nerven behielt.

Diese braucht sie auch am Mittwoch, sie kennt die besondere Atmosphäre in der Aachener Halle nur zu gut. „Das Aachener Publikum zum Beispiel ist das einzige in der Bundesliga, das bei einer langen Rallye für beide Mannschaften klatscht, egal, welches Team nun den langen Ballwechsel für sich entscheiden konnte“, erzählt Carli, der den Gegner im Video bereits eingehend studiert hat.

Die Ladies in Black haben sich seit dem Weggang von Ivona Svobodnikova gehörig verändert, so sind zum Beispiel einige junge holländische Spielerinnen dazu gekommen. Auch die neue Trainerin, Saskia van Hintum, stammt aus dem nahen Nachbarland, ist Co-Trainerin der holländischen Nationalmannschaft.

Potsdams Trainer will den Gegner mit guten Aufschlägen von Anbeginn unter Druck setzen. Das habe gegen Köpenick nicht so gut geklappt. Aber die abgezockten Potsdamerinnen wollen in Aachen die Ruhe bewahren. „Wenn wir uns auf unser Spiel besinnen, können wir es schaffen“, sagt die aus dem tschechischen Brno stammende Mittelblockerin Ivona Svobodnikova. Die 25-Jährige möchte nicht vergleichen, was in Potsdam besser sei als in Aachen und umgekehrt. „Das ist sehr verschieden“, sagt die 1,91 Meter große Spielerin mit der Trikotnummer 5. Auf jeden Fall fühle sie sich wohl in Potsdam. Und der Einzug ins Pokal-Halbfinale wäre ja schon ein erster großer Erfolg. Dafür nehme die Mannschaft, die sich bereits am Dienstagmittag mit dem Bus auf den Weg nach Aachen machte, die 600 Kilometer lange Anreise bis Nahe der holländischen Grenze gern in Kauf.

Von Peter Stein

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