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Selbstbewusst gegen Münster

Volleyball Selbstbewusst gegen Münster

Damen-Bundesligist SC Potsdam will seine Sieges-Serie am Sonntag fortsetzen. Kapitän Regina Mapeli Burchardt erklärt, wie sich das Team nach dem Stotterstart wieder herangekämpft hat.

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SCP-Kapitän Regina Mapeli Burchardt.

Quelle: Wolfgang Birkenstock

Potsdam. Feiern ist momentan nicht bei den Volleyballerinnen des SC Potsdam. Deshalb hielt sich die Bundesliga-Mannschaft am Mittwochabend beim Neujahrsempfang des Vereins zurück. Denn Donnerstag stand schon wieder die Vorbereitung auf das Punktspiel am Sonntag (16 Uhr, MBS-Arena) gegen den Tabellensiebten USC Münster im Fokus.

Vier Siege in Folge

Nach vier Potsdamer Siegen in Folge ist das Selbstvertrauen bei der Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni auf das Niveau der oberen Netzkante gestiegen. „Das macht Mut für die kommenden Aufgaben“, freut sich Kapitän Regina Mapeli Burchardt. „Aber wir werden jetzt ganz sicher nicht euphorisch.“

Denn der unerwartete Stotter-Start in die Saison ist dem Team eine Lehre. „Jede Mannschaft hat Aussetzer. Wir waren neu zusammengewürfelt, vielleicht hat es nicht so schnell funktioniert wie bei anderen Vereinen“, erklärt Mapeli Burchardt die anfänglichen Probleme.

Der Druck stieg

Sieben Niederlagen setzte es aus den ersten zehn Punktspielen. Darunter fünf verlorene Tie Breaks. „Das war das entscheidende Manko“, sagt Kapitän Mapeli Burchardt. „Wir hatten nicht schlecht trainiert, auch die Stimmung war nicht schlecht. Aber natürlich haben wir den steigenden Druck gespürt.“

Das Team funktioniert besser

Einen konkreten Knackpunkt für die Wende kann die 32-Jährige nicht benennen. Wichtig seien aber die beiden Siege vor Weihnachten gegen Suhl und Vilsbiburg gewesen. „Die hatten wir uns vorgenommen. Es tat gut, dass es geklappt hat. Dann kam noch die Weihnachtspause.“ Mit den beiden Starterfolgen 2016 gegen Straubing und in Aachen wuchs das Selbstbewusstsein weiter. „Es hat eine Weile gedauert, aber dann haben wir wichtige Siege geholt. Jede Spielerin weiß nun besser, wie die Kolleginnen funktionieren.“

Direkt in die Playoffs

Somit ist Potsdam auf Tabellenplatz sechs gesprungen – mit einem Punkt Rückstand auf Rang drei. „Wir wollen direkt in die Playoffs“, sagt die Annahme-Außen-Spielerin. „Wegen des Heimrechts wäre natürlich ein Platz unter den ersten vier besser.“ Schließlich sei das Ziel eine Medaille. „Dem sind wir jetzt wieder ein Stückchen näher als am Anfang der Saison.“ Allerdings dürfe sich der SCP keine nachhaltige Schwäche mehr leisten. „In der Tabelle ist es sehr eng.“

Kleine Rückschläge sind derweil nicht auszuschließen. „Es könnte natürlich passieren, dass wir mal zwei Spiele hintereinander verlieren.“ Doch das würde nicht am Gerüst der Mannschaft kratzen. Mapeli Burchardt: „Wir haben jetzt eine Grund-Stabilität, das haben wir uns erarbeitet.“ Vielleicht gibt es am Ende der Saison doch noch Grund zum Anstoßen.

Von Ronny Müller

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