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Siegesserie des SC Potsdam gerissen

Volleyball-Bundesliga Siegesserie des SC Potsdam gerissen

Nach vier Siegen in Folge musste Volleyball-Bundesligist SC Potsdam wieder die erste Niederlage hinnehmen. Gegen den USC Münster setzte es eine deutliche 0:3-Niederlage, die Potsdamerinnen hatten zu keiner Zeit eine Siegchance. Trainer Alberto Salomoni war entsprechend bedient und zitierte sein Team anschließend direkt in die Kabine.

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Donnerwetter in der Kabine

Regina Mapeli-Burchardt (r.) wurde zur wertvollsten Spielerin des Spiels gewählt.

Quelle: Gerhard Pohl

Potsdam. Nach vier Siegen in Folge ist die Siegesserie des Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam gerissen – und das sang- und klanglos. „Heute hat alles von Anfang an nicht funktioniert. Das müssen wir sofort abhaken und an das nächste Spiel denken“, sagte Trainer Alberto Salomoni nach dem überraschend deutlichen 0:3 (17:25, 19:25, 18:25) gegen den Tabellennachbarn USC Münster vor 1093 Zuschauern in der MBS-Arena. Salomoni war sichtlich bedient nach der Vorstellung seines Teams, nach einem kurzen Statement in der Halle rief er seine Spielerinnen direkt in die Kabine.

Der SCP fand schwer in die Partie, führte im ersten Satz aber noch mit 8:7 – es war die letzte Führung im ersten Durchgang. Immer wieder gab es Probleme bei der Annahme, die Münsteraner Aufschlägerinnen suchten meist Kapitän Regina Mapeli Burchardt. „Unsere Annahme hat gewackelt und die Defense hat nicht gut funktioniert“, sagte Libera Lisa Rühl.

Aus der 8:7-Führung wird ein 8:14-Rückstand

So zogen die Gäste stetig davon, aus einem 8:7 wurde ein 8:14. Zwar kämpfte sich die Mannschaft nach einer Auszeit auf 12:14 heran, doch einer von insgesamt elf Potsdamer Aufschlagfehlern beendete diese Aufholjagd. „Das ist zu viel“, sagte Lisa Rühl zu den Problemen beim Aufschlag am gestrigen Sonntag gegen Münster. So ging der erste Satz klar mit 17:25 an die Gäste aus Nordrhein-Westfalen.

Auch im zweiten Satz gingen die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung – wie auch im dritten –, führten wieder mit 8:7, ehe Münster wieder davonzog, dieses Mal auf 10:16. Hier glänzte insbesondere Michala Kvapilova, die bis zum vergangenen Sommer noch das Trikot des SCP trug. Die Tschechin war mit 16 Punkten die erfolgreichste Akteurin der Gäste. Insbesondere in den engen Ballwechseln hatte Münster fast immer das bessere Ende für sich. So ging auch der zweite Durchgang klar mit 19:25 an den USC.

Mapeli-Burchardt zur besten Potsdamer Spielerin gekürt

Den dritten Satz konnten die Potsdamerinnen zunächst länger ausgeglichen gestalten, bis zum 12:12 durch Mapeli Burchardt war die Chance auf den Sieg in Durchgang drei gegeben. Doch ein 4:0-Lauf für Münster machte diese zunichte. Am Ende ging auch dieser Satz mit 18:25 deutlich an Münster.

„Ich glaube, wir waren heute in allen Elementen des Spiels unterlegen“, kommentierte Lisa Rühl die Niederlage. Von Gästetrainer Andreas Vollmer wurde Potsdams Topscorerin Mapeli Burchardt (10 Punkte) zur wertvollsten Spielerin gewählt, Potsdams Coach Alberto Salomoni sah Amanda Sá als Münsters beste Spielerin.

Von Stephan Henke

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