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Vierter Sieg in Folge

Volleyball Vierter Sieg in Folge

Die Potsdamer Bundesliga-Volleyballerinnen haben nur noch einen Punkt Rückstand auf den dritten Tabellenplatz. Und Trainer Alberto Salomoni sieht noch Luft nach oben.

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Die Damen des SC Potsdam strahlen nach dem Drei-Punkte-Coup von Aachen.

Quelle: Verein

Potsdam. Alberto Salomoni saß am Sonntagnachmittag ganz entspannt auf der Tribüne der Sporthalle Berg Fidel in Münster. Der Trainer des Frauen-Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam hatte am Vorabend mit seinem Team das Auswärtsspiel beim PTSV Aachen glatt mit 3:0 (25:19, 25:17, 27:25) gewonnen. Es war der vierte Sieg in Folge für die Potsdamerinnen, die nach ihrem Saisonfehlstart nun nur noch einen Punkt Rückstand auf Rang drei haben. Wie groß die Erleichterung war, zeigt das Bild aus der Kabine, das die Mannschaft bei Facebook postete.

Salomoni schaut den nächsten Gegner an

Während das Team am Samstagabend nach Hause fuhr, blieb Salomoni in Westdeutschland und schaute sich den nächsten Gegner an. Am Sonntag (16 Uhr, MBS-Arena) will er die Erfolgsserie auch gegen den USC Münster fortsetzen. Der kommende Kontrahent unterlag dem FTSV Straubing mit 0:3.

Vor 887 Zuschauern hatte der SC Potsdam am Samstag nur wenige Zweifel am Auswärtssieg aufkommen lassen. „Wir haben von Anfang an dominiert“, ließ Salomoni das Spiel noch einmal Revue passieren. „Anfangs hat Aachen noch mitgehalten, dann haben wir viele Breaks geschafft.“ Während Potsdam die Annahme des Gastgebers immer wieder in Schwierigkeiten brachte, entschärfte die Abwehr zahlreiche Aachener Angriffe. Die ersten beiden Satzgewinne waren folgerichtig deutlich.

Start des dritten Satzes verschlafen

Im dritten Durchgang verschlief die Salomoni-Truppe ein wenig den Start, lag zunächst mit 4:9 und 6:11 zurück. „Dann ist uns ein Break gelungen“, erinnerte sich Salomoni mit Freude an die Aufholjagd. Mit einem überragenden 8:0-Lauf zog Potsdam auf 14:11 davon, schien den Sieg bei der 24:19-Führung sicher in der Tasche zu haben. Doch Aachen kämpfte sich wieder heran. Die SC-Damen behielten aber die Nerven und brachten den Satz mit 27:25 zu ihren Gunsten über die Runden. Es war der dritte Sieg ohne Satzverlust in der laufenden Spielzeit und im Vergleich mit dem Hinspiel ein Beweis für die Entwicklung der Mannschaft. Im Oktober hatte Potsdam daheim 0:3 gegen Aachen verloren. „Damals waren wir nach vielen personellen Veränderungen noch im Aufbau. Aachen war viel weiter als wir“, erinnerte sich der Coach. „Wir haben uns gesteigert. Die Mannschaft ist sicherer geworden. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der Erfolg kommt.“

Weihnachtsause tat dem Rhythmus nicht gut

Dennoch wollte Salomoni den Sieg in Aachen nicht überbewertet wissen. „Unser Gesamtniveau ist noch nicht ganz so hoch wie kurz vor Weihnachten“, sagte er. „Die dreiwöchige Pause hat uns aus dem Rhythmus gebracht. Wir können uns noch steigern.“ Und das sei mit Blick auf die kommenden Aufgaben nötig. Salomoni: „Wir haben noch nichts erreicht. Jetzt kommt die Stunde der Wahrheit.“ Sonntag gegen Münster. Ganz so entspannt wie am gestrigen Sonntag wird es dann sicher nicht.

Von Ronny Müller

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