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Auswärts weiter hui

Babelsberg 03 setzt sich in der Regionalliga mit 3:1 beim FC Viktoria Berlin durch Auswärts weiter hui

Der SV Babelsberg 03 bestätigte am Freitagabend seine bisherigen Saisonleistungen in der Fußball-Regionalliga. Die Filmstädter gewannen beim FC Viktoria 1889 Berlin mit 3:1 (2:0) und knüpften damit nahtlos an das Saisonmotto an: zu Hause pfui, auswärts hui.

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Süleyman Koc vom SVB trifft zum 2:0 per Foulelfmeter.

Quelle: Jan Kuppert

Berlin. Der SV Babelsberg 03 bestätigte am Freitagabend seine bisherigen Saisonleistungen in der Fußball-Regionalliga. Die Filmstädter gewannen beim FC Viktoria 1889 Berlin mit 3:1 (2:0) und knüpften damit nahtlos an das Saisonmotto an: zu Hause pfui, auswärts hui. Die Mannschaft von Trainer Cem Efe schaffte den dritten Sieg in fremden Gefilden.

Der Gast begann vor 1577 Zuschauern, davon gut die Hälfte SVB-Fans, am Ostpreußendamm wie aus einem Guss. In der achten Spielminute drang Lucas Albrecht in den Strafraum der Berliner ein und netzte aus sieben Metern mit einem straffen Linksschuss ins lange Eck zum 1:0 ein. Nur drei Minuten später rettete Viktoria-Schlussmann Marcus Rickert mit einer Fußabwehr nach einem Schuss von Süleyman Koc. Zwei Minuten darauf traf erneut Albrecht, der Treffer konnte aber wegen Abseits nicht gegeben werden. Nachdem Tim Lensinger den Babelsberger Severin Mihm im Strafraum gefoult hatte, verwandelte Koc den fälligen Strafstoß zum 2:0 (15.) für den SVB.

Erst zum Ende der ersten Hälfte kamen die Berliner besser ins Spiel, scheiterten aber immer wieder am glänzend aufgelegten Babelsberger Keeper Marvin Gladrow. Der 23-Jährige stand erstmals nach seiner Meniskus-Operation wieder im Kasten. So setzte Caner Özcin (22.) einen Kopfball neben das Tor. Christoph Klippel scheiterte nach einer Ecke wieder einmal an Gladrow (40.).

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte dominierte die Efe-Elf. Daniel Becker (58.) erhöhte mit einem tollen Solo auf 3:0. Dann ein Aufreger: SVB-Rechtsverteidiger Maximilian Zimmer foulte im eigenen Strafraum als letzter Mann den durchgebrochenen Berliner Sebastian Stachnik (75.) und sah die Rote Karte. Den fälligen Foul-elfmeter konnte der Ex-Babelsberger Ümit Ergirdi indes nicht verwandeln, weil Gladrow parierte. Kurz vor Schluss fälschte Zlatko Hebib (88.) einen Schuss von Gökhan Ahmetcik - ebenso ein Ex-Babelsberger - ins eigene Netz ab.

Dennoch konnte Hebib jubeln: "Nach zuletzt schwachen Heimauftritten war das Spiel eine Erlösung." Teamkollege Koc ergänzte: "Der Sieg gehört unserem Torwart, obwohl er noch nicht hundertprozentig fit war, stellte er sich in den Dienst der Mannschaft." Auch Ergirdi staunte: "So offensivstark hätten wir den SVB nicht erwartet."

Von Detlef Braune

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