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Babelsberg empfängt die TSG Neustrelitz

Der Meister im neuen Gewand im Karli Babelsberg empfängt die TSG Neustrelitz

Wiedersehen mit dem Ex-Verein: der neue Kapitän des SV Babelsberg 03 empfängt mit seinem Teamkollegen im heimischen Kalr-Liebknecht-Stadion die TSG Neustrelitz. Doch auf Geschenke von Christian Schönwälder sollte sich Neustrelitz nicht einstellen. Im Gegenteil.

Karl-Liebknecht-Stadion, Potsdam 52.398661 13.095526
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Nulldrei gewinnt mit 1:0 gegen Neustrelitz

Christian Schönwälder,

Quelle: Jan Kuppert

Potsdam. Im vergangenen Jahr sind die Fußballer der TSG Neustrelitz durch die Regionalliga marschiert und haben sich souverän Platz eins gesichert. In den Aufstiegsspielen gegen Mainz 05 II war dann Endstation. „Die Truppe kam vor allem über die mannschaftliche Geschlossenheit, hatte aber auch bei den Einzelspielern eine hohe Qualität“, erklärt Christian Schönwälder, der Freitagabend um 19 Uhr mit dem SV Babelsberg 03 den amtierenden Meister im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion empfängt.

Bis zu seinem Wechsel an den Babelsberger Park hat der 27-Jährige insgesamt 66 Mal das Trikot der TSG getragen. Von der Vorjahreself stehen allerdings nicht mehr allzu viele Akteure in den Reihen des aktuellen Tabellendritten. „Viele Spieler haben den Verein verlassen. Auf der anderen Seite haben sie sich gut verstärkt“, so Almedin Civa, sportlicher Leiter bei den Filmstädtern. 19 Abgängen stehen 14 Neuzugänge gegenüber. Mit Spielern wie dem erfahrenen Marcel Schied (zuletzt Holstein Kiel), Taku Ishihara (ausgeliehen von Erzgebirge Aue) und Tino Schmunck (1. FC Magdeburg) hat man „wieder eine richtig gute Mannschaft zusammengestellt“, weiß Civa um die Qualität des Kontrahenten. Auf der Trainerbank der Gäste gibt es ebenfalls eine Veränderung. Thomas Brdaric hat es zur Reserve des VfL Wolfsburg in die Regionalliga Nord gezogen. Torsten Gütschow, ehemaliger DDR-Nationalspieler, hat seinen Posten übernommen.

Christian Schönwälder, der in seinen drei Jahren bei Neustrelitz eine WG mit Ingo Wunderlich, Daniel Bittner und René Pütt bewohnte, setzt morgen auf Sieg. „Wir spielen Freitagabend unter Flutlicht vor unseren eigenen Fans. Da wollen wir den Neustrelitzern schon ein Bein stellen,“ berichtet der SVB-Kapitän. Er setzt darauf, dass der Gegner aufgrund des großen personellen Umbruchs noch nicht vollends eingespielt ist. In den bisherigen drei Saisonspielen gerieten die Akteure aus Mecklenburg-Vorpommern jeweils in Rückstand. Gegen Union Berlin II und Germania Halberstadt kam die Mannschaft zurück und drehte die Partie in einen Sieg. „Das war in den letzten Jahren schon immer eine Qualität von Neustrelitz“, erinnert sich Schönwälder unter anderem an ein 4:4 gegen den VfB Auerbach vor zwei Jahren, als man nach einem 1:4-Rückstand am Ende fast noch gewonnen hätte.

Mit der Entwicklung seiner Babelsberger Mannschaft zeigt sich der Innenverteidiger sehr zufrieden. „Ich denke, hier kann etwas entstehen. Jeder kommt mit der Einstellung her, sich Tag für Tag verbessern zu wollen“, sagt Schönwälder. Die oft zitierten professionellen Bedingungen werden von den Spielern auch „professionell genutzt. Da macht man nach dem Training auch nochmal etwas extra.“

Für Trainer Cem Efe ist es im Vorfeld des zweiten Heimspiels vor allem wichtig, dass seine Elf sich auf die eigene Stärke besinnt. „Wir sollten nicht zu sehr danach schauen, was der Gegner uns anbietet, sondern uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren“, gibt der 36-Jährige die Marschroute vor. Dann kann es auch gegen den Meister im neuen Gewand mit einem Erfolg klappen.

Rückblick

Von Mirko Jablonowski

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