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Babelsberg erreicht das Halbfinale

Koc trifft für Nulldrei gegen Strausberg im Landespokal Babelsberg erreicht das Halbfinale

Landespokal, Viertelfinale: FC Strausberg - SV Babelsberg 03 0:2 (0:0). Die Sensation blieb aus, Fußball-Regionalligist SV Babelsberg 03 hat sich beim Oberligisten FC Strausberg sicher mit 2:0 durchgesetzt und somit das Halbfinale erreicht.

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Quelle: Jan Kuppert

Potsdam. Erneut war es Torjäger Süleyman Koc, der in der 64. Minute die Filmstädter in Führung brachte. In der 85. Minute machte Kai Druschky alles klar für die Potsdamer.

412 Zuschauer erlebten in der Strausberger Energie-Arena ein schönes und vor allem friedliches Fußballfest. Der Vierte der Oberliga Nord übernahm zunächst die Regie auf dem Platz. Vor allem Ringo Kretzschmar und Sirko Neumann beschäftigten die Abwehr der Babelsberger. Die erste Chance hatten allerdings die Gäste, als nach einer scharfen Eingabe Lucas Albrecht frei an der linken Strausberger Torecke auftauchte (13). Durchatmen hieß es bei den Strausbergern, als in der 21. Minute Daniel Becker nach einem Fehler in der Strausberger Abwehr nur knapp am rechten Torpfosten vorbeischoss. Auf der Gegenseite musste Babelsbergs Torhüter Marvin Gladrow nach einem Schuss aus der zweiten Reihe von Kretzschmar eine Glanzparade zeigen (33.). Beim Stand von 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Der SV Babelsberg 03 hat im Landespokal-Viertelfinale beim FC Strausberg einen 2:0-Pflichtsieg geholt. Vor 412 Zzuschauern erzielten Suleyman Koc und Kai Druschky die Tore.

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In der zweiten Halbzeit mussten die Gastgeber ihrem hohen Tempo Tribut zollen. Nach einer Unaufmerksamkeit in der Hintermannschaft drückte Maximilian Zimmer ab und Torhüter Christopher Ewest konnte den Ball nur mit den Fingerspitzen abwehren. Koc staubte zum 1:0 aus Sicht der Gäste ab. Die Strausberger erholten sich von diesem Schock nicht mehr. Nur noch einmal, als Neumann aus der Drehung im Babelsberger Strafraum abzog, gab es Hoffnung für den Gastgeber. Fünf Minuten vor dem Abpfiff des guten Schiedsrichters Henry Müller machte Druschky nach Flanke von Jerome Maaß alles klar.

"Ich bin natürlich sehr zufrieden.Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.Vor allem in den ersten 30 Minuten waren wir ganz stark. Allerdings möchte ich auch unserem Gegner für dessen Leistung ein großes Kompliment machen", sagte Nulldrei-Trainer Cem Efe.

RSV Eintracht 1949 - Germania Schöneiche 0:1 (0:0). Die dritte Überraschung aus Sicht der Gastgeber blieb aus. Nachdem die Brandenburgligisten SV Falkensee-Finkenkrug und Blau-Gelb Laubsdorf beim RSV Eintracht 1949 das Pokalaus hinnehmen mussten, zeigte Germania Schöneiche mehr Cleverness und zog durch einen 1:0-Sieg verdient in das Halbfinale des Landespokalwettbewerbs ein. Allerdings musste der Siebte der Brandenburgliga bis zum Abpfiff um das Weiterkommen bangen.

Schöneiche war über 90 Minuten dank größerer Ball- und Kombinationssicherheit die bessere Mannschaft, die Angriffsbemühungen waren jedoch wenig zwingend. So agierte Dominik Tuchtenhagen mit Distanzschüssen auffallend bemüht, ließ aber die nötige Effektivität vermissen. Der RSV indes konnte den Favoriten nicht sonderlich fordern. Eine hohe Fehlpassquote, zu wenig Spielwitz und viele Ungenauigkeiten prägten das Spiel des Landesligisten, der nie richtig Zugriff zum Geschehen fand. Die beiden RSV-Angreifer Daniel Scheinig und Mike Priegnitz waren bei ihren Gegenspielern Ronny Huppert und Franz Fitkau im Schöneicher Deckungszentrum in guten Händen. Gefährlich wurde es, als sich kurz vor der Pause Marcus Stachnik auf der linken Seite energisch durchsetzte (42.). Doch seine Eingabe fand im Zentrum keinen Abnehmer.

Bis auf die letzten zehn Minuten war der Ablauf der zweiten Halbzeit ein Spiegelbild der ersten. Falko Lenz (84.) hielt in Standardsituationen mit Glanztaten seinen Kasten zunächst noch rein. Co-Trainer Jan Walle wurde eingewechselt, um die Entscheidung zu Gunsten des RSV herbeizuführen. Diese fiel jedoch auf der anderen Seite. Der RSV leistete sich beim Aufbau eines Konters einen weiteren Fehlpass, David Karlsch (89.) schaltete sich ein und traf aus 18 Metern in halblinker Position zum Siegtreffer für Schöneiche.

"Unterm Strich war es ein biederer Auftritt meiner Mannschaft, die am Ende etwas unglücklich verlor, weil der Treffer erst spät fiel und wir nicht mehr reagieren konnten", kommentierte RSV-Trainer André Kather die Niederlage gegen den Favoriten.

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